Pai: Meine erste Trekking Tour Tag 2

Hallo meine Lieben,

heute gibt es den Bericht zum zweiten Tag meiner Trekking
Tour
, da der erste Tag ja schon ziemlich lang war, wollte ich lieber 2 separate
Posts
machen.

Die Nacht habe ich echt gut geschlafen, zwar wurde es nachts
so kalt, dass ich mit der Decke über meinem Kopf schlafen musste, weil mein
Gesicht gebrannt hat, aber irgendwie hat es geklappt und es war mal eine ganze
neue Erfahrung
, die ich nicht missen möchte.

Jetzt muss ich allerdings etwas beichten, wie manche von
euch wissen, bin ich Veganerin, jedoch habe ich an diesem Morgen Ei, Toast und
Marmelade gegessen
, da es einfach nicht anders ging. Die einzige Option wäre
gewesen nichts zu essen und das ist keine Option wenn man noch mehrere Stunden
bergauf und bergab laufen muss
. Ich habe allerdings mit einer Freundin darüber
gesprochen, die auch bereits eine Trekking Tour gemacht hat und schon vorher zu
mir meinte, dass ich mit meiner veganen Ernährung da nicht weit kommen werde.
Ich habe dann zu ihr gesagt, „Vegane Ernährung schön und gut, jedoch möchte ich
nicht, dass meine Ernährung mir solche Erfahrungen verwehrt“
und dazu stehe ich
auch. Ich bin immer noch 100%ige Veganerin, daran wird sich auch nichts ändern,
aber in dieser Situation ging es nicht anders, da ich die Energie brauchte. So,
kleiner Exkurs war das jetzt! 

Es war so klasse in so einer Umgebung aufzuwachen, morgens
aus der Hütte zu gehen, die kleinen Ferkel hinter der Mama herrennen zu sehen und
einfach zu realisieren, man ist gerade am anderen Ende der Welt, hoch im Norden
Thailands, in einem Dorf fernab der Zivilisation, mit Leuten, die man den Tag
zuvor erst kennengelernt hat.

Nachdem wir gefrühstückt haben, machten wir noch ein
Gruppenfoto und schon ging es los!

Die Strecke war diesmal super einfach, zwar wieder
anstrengend, aber wenigstens hatte ich keine Angst mehr und genoss das Wandern
nun in vollen Zügen
. Wir machen mehrmals halt, der Guide erzählte uns mehr über
den Opium Anbau und welche Rolle der König in diesem Gebiet gespielt hat.
Später kletterten wir dann noch durch eine kleine Höhle und machten nochmal
Stopp um wieder super leckeren Sticky Rice mit Chili Paste zu essen. Ich fand
es auch super, dass er sich vorher schon erkundigt hat wer Fleisch isst, so hab
es immer vegetarische (unabsichtlich vegane) Optionen.

Nach 4 Stunden waren wir dann wieder am Ausgangspunkt und
wurden mit dem Auto abgeholt, aber die Trekking Tour war noch nicht vorbei,
lediglich der anstrengende Part. Wir hielten in einem weiteren Dorf, dort
erzählte er uns etwas über den Glauben, das Dorf und deren Bewohnern.
Wir
durften sogar in eine der Hütten wo eine Familie lebte. Besonders heftig fand
ich dabei, dass die Familie die Materialien für den Sarg der Mutter im Haus
aufbewahrten und die Mutter stand noch daneben
. Ziemlich makaber, aber eben
eine andere Kultur.

Als krönenden Abschluss und kleine Belohnung ging es dann zu
den Hotsprings
. Dort durften wir dann noch eine Stunde baden gehen und uns
entspannen. Mir hat dieser Teil ehrlich gesagt nicht so gut gefallen, da es
eher Güllewasser und total überlaufen war.

Dann ging es zurück und ich bin später am Abend ins Bett
gefallen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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