Phnom Phen: Flug + erster Eindruck

Hallo meine Lieben,

nun gibt es endlich den ersten Blogpost zu Kambodscha!

Nach Thailand hat es mich nach Kambodscha gezogen, ich habe
ehrlich gesagt ziemliches Muffensausen gehabt, da ich mir gar nichts unter
Kambodscha vorstellen konnte
. Der Gedanke dies nicht alleine durchstehen zu
müssen hat mich aber aufgebaut, da ich ein Mädel in Thailand kennengelernt habe
und wir beschlossen haben zusammen durch Kambodscha zu reisen. Mein Flug ging
einige Stunden eher, sodass ich zuerst in der Hauptstadt Phnom Phen angekommen
bin.

Um 4 Uhr morgens wurde ich also von einem Shuttle Service vom
Hostel abgeholt
und lasst es euch sagen, man sagt ja immer „Ohhh die Thailänder
sind sooo nett, Land des Lächelns bla bla“, aber dieser blöde Penner von
Busfahrer war der unfreundlichste Mensch überhaupt
. Ganz ehrlich, wenn man
seinen Job so sehr hasst, dann sollte man es einfach lassen und nicht andere
Menschen noch so krass mit runterziehen. Er hat die Leute regelrecht
angeschrien und ist gefahren wie ein besengter…

Passenderweise haben sich die beiden Jungs hinter mir auch
noch über Autounfälle unterhalten, äußerst passend! Eigentlich dauert die Fahrt
ca. 1-1 ½ Stunden und naja…wir waren in 40 Minuten dort
. Mich hat dann fast der
Schlag getroffen als ich die Menschenmassen gesehen habe. Ich habe mich online
bereits eingecheckt, sodass ich eigentlich nur noch meinen Rucksack abgeben
brauchte, leider lief das nicht so einfach ab, da zwar alle Schalter geöffnet
waren, jedoch auch für alle Flüge
. So standen wir dann da, schön auf einem
Haufen. Hab dann noch ne Runde mit einem Thai gequatscht der mit seinem Sohn,
der aussah wie so ein asiatischer Popstar nach Hong Kong fliegen wollte. Über
ne Stunde später (und ist stand leider unter Zeitdruck) war ich dann durch,
Security ging flott und der Flug war auch in Ordnung. Hab dann ein Tuk Tuk zum
Hostel genommen.

Die Stadt ist so extrem dreckig, dass ich am Ende der Fahrt
mein Gesicht voller Staub hatte, zudem ist der Verkehr einfach verrückt. Da man
in Kambodscha mit Riel und Dollar zahlen kann (Dollar kommt aus dem
Bankautomat), sollte mich die Fahrt eigentlich 9 Dollar kosten…naja eigentlich,
der gute Herr hat beschlossen sich selber mit nem Trinkgeld zu belohnen.

Das Hostel war ziemlich heruntergekommen und hatte kein
Wlan
, aber dafür war es super günstig und die Leute da waren echt nett. In den
kommenden Tagen wurde man noch extrem angebaggert, aber auf eine lustige Art
und Weise. Mir wurde gesagt, dass ich mit meinen 24 Jahren schon ziemlich alt
bin und doch lieber mal heiraten sollte. 

Um mir die Zeit zu vertreiben bin ich dann ein wenig durch
die Gegend marschiert
und landete prompt auf einem Markt. Ich liebe ja Märkte
und sobald ich frisches Obst und Gemüse sehe, geht es mir viel besser. Daher
kaufte ich direkt eine riesige Wassermelone für gerade mal einen Dollar und
machte mich auf zu einem Park. Auf dem Weg dorthin sah ich dann noch einige
Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Independence Monument. In dem Park ließ ich mich dann nieder und wurde prompt von einem Kambodschaner angequatscht, der in einer Schule Englisch lehrt. Er hat mir dann noch die aktuelle politische Lage bis ins Detail erklärt, was ganz interessant war, vorallem es von Jemandem zu erfahren, der es aus erste Hand mitbekommt.

Irgendwann kam dann auch noch meine Freundin und wir ließen
den Tag ruhig ausklingen!

Leider sind die Bilder aus Phnom Phen komischerweise verschwunden, daher muss das hier leider reichen!

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