Kampot: Fototour ´+ Lieblingsstadt

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Hallo meine Lieben,

nachdem wir in Kampot waren, ging es nach 10 Tagen
Inselleben wieder ans Festland nach Kampot
. Wir fuhren also morgens früh mit
dem Slowboat (was seinem Namen alle Ehre gemacht hat) nach Sihanoukville, dort
blieben wir eine Nacht und brachen am nächsten Tag nach Kampot auf.

Über Sihanoukville kann ich nicht viel berichten, es war der
absolute Touri-Ort, voll versifft und selbst die Leute, die im Hostel
gearbeitet haben, konnten nichts Positives berichten. Wir mussten leider eine
Nacht dort einbauen, da der Shuttlebus nur morgens fuhr.

Früh morgens wurden wir dann von einem Mini-Van abgeholt.
Die erste Hürde schien also gemeistert, da in Kambodscha Busse und
Transfer-Vans auch gerne mal nicht auftauchen. Die Ernüchterung kam allerdings
auf den Punkt als einfach mal ein Opa im Mini-Van angefangen hat zu rauchen und
mir nen Knopf an die Backe gelabert hat. Zudem holten wir immer mehr Leute ab,
bis schließlich keiner mehr reingepasst hat. Ende vom Lied war
glücklicherweise, dass der Opa nach vorne verfrachtet wurde und die Frau mit
Baby hinten sich die Seele aus dem Leib gekotzt hat.

Ja das war wieder so eine Fahrt, die ich erstmal verdauen
musste, jedoch ist auch hier wieder alles Negative verflogen, als wir in Kampot
ankamen. Die Stadt hat mir sofort gefallen, es sah eher aus wie Kuba, leicht
heruntergekommene Häuser, aber irgendwie mit Stil
. Zudem haben die eine riesige
Stinkefrucht als Monument…ich dachte echt ich sehe nicht richtig. Aber man kann
dort auch Durian an jeder Ecke finden.

Im Hostel angekommen, packten wir schnell unsere Sachen aus
und schon machte ich mich auf zum Fotografieren, denn diese Stadt schreit nur
nach Fotosessions. Besonders schön ist es bei Sonnenuntergang an der alten
Brücke, wenn nach und nach die Fischerboote wieder zurückfahren. Hach, ich
vermisse diesen Ort wirklich, war wohl 5 oder 6 Tage dort und habe jede Sekunde
genossen. Morgens bin ich auf den Märkten rumspaziert, mittags saß ich am Fluss
und habe gelesen und abends wurde fotografiert.

Die Menschen waren auch so wahnsinnig freundlich. Ich wurde
wirklich täglich unzählige Male angegrinst, gegrüßt oder auch zum Fotos machen
angesprochen. Ich muss euch aber auch von einem Mal berichten, welches mir mehr
als suspekt war. Man muss dazu sagen, dass in Asien es ziemlich belächelt wird,
wenn man Früchte und vor allem Wassermelonen in der Öffentlichkeit futtert.
Damit mein ich nicht ein Stückchen am Straßenrand, sondern nen riesen Oschek
mit Messer und Löffel. Da kann ich euch auch einige Stories berichten, jedoch
würde das jetzt den Rahmen sprengen. Naja, ich saß also auf meinem Sarong,
futterte Wassermelone und las mein Buch, als ein Obdachloser sich auf die Bank
ca. einen Meter neben mir setzt und mich wirklich anstarrt. Ich wollte nur noch
schnell auffuttern und dann gehen, da er wohl versucht hat mich zu Tode zu
starren. Plötzlich steht er auf und legt sich neben mich auf meinen Sarong!
WTF!
Ich hab direkt meine Sachen genommen, Sarong unterm Popo hergezogen und ab
die Post. Er ging mir dann noch ein Stückchen hinterher, aber konnte ihn
abschütteln.

Sowas ist aber die Ausnahme, möchte da jetzt Niemandem Angst
machen.
Die Leute sind wirklich nett und war sogar äußerst überrascht wie die
Menschen sind einfach gefreut haben einen zu sehen!

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1 Kommentar

  1. patty sc
    28. Mai 2016 / 16:49

    Ich liebe es Einblicke in solche Orte zu bekommen 🙂 Die Bilder sind toll geworden !Liebe Grüße :)Measlychocolate by Patty

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