Koh Rong: Glowing Plankton Tour + Bier Bier Bier!

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Hallo meine Lieben,

„No more Drama in my life“, war die Devise der letzten Tage
auf Koh Rong! Wir beschlossen den Nature Beach zu verlassen und zum Pier zu
ziehen, denn wir hatten keine Lust mehr auf die hohen Preise und es war nun
auch genug mit der Abgeschiedenheit.

Übrigens bombastische Idee direkt ans Pier zu ziehen,
umgeben von Schnapsleichen und Kiffern. Wir haben morgens um 9 ein Hostel
gesucht, da die komischerweise die Betten, bzw. Zimmer nur am selben Tag
vergeben. Wir gehen also in ein Hostel, da steht son Typ hinter der Theke mit
einer riesigen Tüte voll mit Gras, neben dem sitzen schon so ein paar die sich
einen rauchen und er kam auch gar nicht klar. Wir nahmen also unsere Beine in
die Hand und verschwanden wieder. Da kam es uns wie gerufen, dass wir in die 3
Typen aus dem Bus
liefen, die uns ein Doppelzimmer in einem anderen Hostel
verschafften. Spontan beschlossen wir auch, die Glowing Plankton Tour zu
machen.

Für alle die Glowing Plankton nicht kennen, es ist Plankton,
welches im Dunkeln leuchtet…offensichtlich. Man geht also Nachts ins Wasser und
wenn man sich bewegt fängt man an zu leuchten. Ist wirklich ziemlich genial! Habe
es vorher schon mal in der Nähe des Nature Beach gesehen, da die Barkeeperin
uns nach der Arbeit an eine Ecke gebracht hat, wo man es sehen konnte. Wir
wollten es dennoch nochmal sehen, zudem versprach die Tour auch noch
Schnorcheln, Fischen,
BBQ und Sonnenuntergang am Long Beach schauen.

Zwei der drei Jungs (der eine lag noch im Saufkoma) und wir
beiden Mädels
gingen also um 13 Uhr zur Tour. Wir waren eine gemischte Gruppe
aus Deutschen und Chinesen (und glaube ich einem Franzosen, aber er hat halt
nie gesprochen) und wir haben ein deutsches Grüppchen gebildet, wie es nun mal
immer ist. Puhhh, das war eine Tour!

Wer mich kennt weiß, dass ich Bier wie Wasser trinken kann
und nach wochenlanger Abstinenz und dem Drama der letzten Tage, hatte ich mal
wieder so richtig Bock! Eigentlich hatte jeder nur 3 Freibiere, jedoch tranken
die Chinesen nicht und so war mehr als genug Bier für die Alkoholiker auf dem
Boot da. Natürlich gab es nur das Billigbier „Klang“, welches nach einer Weile
alles wegätzt, aber das war’s wert, war perfekt angeheitert.

Die Tour begann mit einem Stopp an einer kleinen Insel,
welche umgeben war von Korallenriffen, also perfekt zum Schnorcheln. Da ich
schon mehrmals geschnorchelt bin, lief alles tutti und hat auch richtig Spaß
gemacht. War zwar leicht überfüllt von Leuten, aber fand es trotzdem okay. Nun
kommt der erste Chinesen Knaller! Wir wollten weiter fahren und plötzlich hieß
es nur, die Chinesen kommen nicht mehr von der Insel runter. Die haben
plötzlich verlernt zu schwimmen! Es ist ja nicht schlimm, wenn man nicht
schwimmen kann, aber wieso bucht man eine Tour, wo man ins Wasser geht zum
Schnorcheln?! Wieso kann man nicht schwimmen, obwohl man eine Schwimmweste um
hat?! UND wie sind die bitte überhaupt zur Insel gekommen?! Vom Boot aus hat
dann einer ein Seil zu denen geworfen, aber nicht getroffen, daraufhin musste
einer reinspringen und mit dem Seil zu ihnen schwimmen und so robbten sie sich
dann langsam wieder zum Boot.

Irgendwann konnte es dann endlich weiter gehen zum Angeln.
Jeder bekam eine Spule und Faden mit einem kleinen Haken dran. Wie wir damit
genau fischen sollten, wurde uns nicht erklärt, aber nachdem der Kambodschaner
einen Fisch nach dem anderen raus holte, versuchten wir ihn einfach zu
kopieren.

Und nochmal ein kleiner Exkurs! Ich weiß, ich bin die
schlechteste Veganerin der Welt, aber manchmal möchte ich auch nur leben. Also
kein Grund mir wieder böse Mails zu schreiben, was ich für ein schlechter
Mensch bin (ja das ist passiert), danke!

Es hat wirklich sau Spaß gemacht, was nicht wirklich am
Angeln lag, sondern vielmehr daran, dass wir es alle nicht auf die Reihe
bekommen haben und der Kambodschaner und einer der Chinesen wirklich einen nach
dem anderen rausgeholt haben. 
Schließlich haben wir es allerdings doch fast alle geschafft und die
Fische kamen später zum BBQ auf den Grill.

Nun kommt der zweite Chinesen Knaller! Wir machten uns also
auf zum Long Beach, um dort noch zu chillen und später auf dem Boot zu grillen.
Plötzlich fängt eine Chinesin so extrem an sich zu übergeben und lag dann da
irgendwann nur noch rum. Sie wurde dann am Long Beach an Land gebracht und lag
auf einer Liege rum. Als das Essen dann fertig war, ist ernsthaft einer rüber
zu ihr, um ihr einen riesigen Berg essen zu bringen. Sie hat alles aufgefuttert
und später auf dem Weg zurück, alles wieder schön ausgekotzt! Auf Koh Tao bei
der Schnorcheltour war mir auch ziemlich schlecht, aber vor allem weil auch
hier sich zwei Chinesen übergeben haben, aber das letzte an das ich gedacht
hätte in dem Moment wäre Essen gewesen!

Für die Vegetarier gab es dann auch leckere Gemüsespieße und
Baguette
. Satt wurde ich zwar nicht, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis
mal auf einem Boot zu grillen und dabei den Sonnenuntergang anzuschauen. War
zwar leider ziemlich bewölkt, aber mit der Truppe war es ein schöner Abend.

Schließlich, als es dunkel wurde, ging es dann weiter! Wir
hielten in der Dunkelheit an, schalteten alle Lichter aus und nun konnten wir
ins Wasser. Irgendwie wollte aber keiner mehr, also gingen nur ich und ein Typ
ins Wasser. Meine Begleitung hat Angst vor offenen Gewässern (was ich auch mal
hatte) und in der kompletten Dunkelheit kann ich das schon verstehen. Dank dem
guten alten Klang, hatte ich allerdings keine Angst. Leider konnte man das
schimmern nur leicht sehen und habe zwar versucht es mit der GoPro aufzunehmen,
aber hat leider nicht geklappt.

So machten wir uns dann noch auf dem Weg zurück, gingen noch
in eine Bar, weil wir ja noch nicht genug Bier hatten und ließen den Tag
ausklingen!

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