Kenya : African Way of Life + Ich!

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Hallo meine Lieben!
Ich werde jetzt einfach mal die Tatsache ignorieren, dass ich über 5 Monate lang nicht gepostet habe und springe wieder mitten in die Story, naja diesmal ist es richtige Story, dennoch habe ich das Leben hier in Afrika für einen Monat gut observiert, um nun mal die Gerüchteküche anzuheizen. Eben “African way of Life” oder eher Kenya !

Wer mich kennt, kennt auch meine Schwächen, was zum Einen meine extreme Ungeduld ist, zum Anderen meine Intoleranz gegenüber…naja sagen wir mal, fragwürdigen Entscheidungen, die ich selber nie so getroffen hätte (dazu später mehr) und meinen Drang bloß höflich, freundlich und immer pünktlich zu sein (ja in diesem Lang ist es eine Schwäche).

Ich bin nun seit genau einem Monat in Kenya und ich kann euch sagen, es ist eine Achterbahn der Gefühle, auf der einen Seite liebe ich die offene Mentalität, das Gemeinschaftsgefühl (von dem wir uns in Deutschland mal was abschneiden könnten), natürlich die Landschaft und die Artenvielfalt, auf der anderen Seite der Medaille herrscht jedoch das absolute Chaos! Und ganz ehrlich Freunde der Sonne, ich bin einiges gwohnt durch meine bisherigen Reisen und ich habe auch schon einiges mitgemacht, aber das hier ist next level shit!

Fangen wir an mit der Pünktlichkeit! Das Problem hier ist, dass man eigentlich nicht erwartet das hier Irgendwer pünktlich ist, dennoch muss man pünktlich da sein, falls ein Wunder geschehen sollte und der Bus, etc. doch zu der richtigen Zeit auftaucht.
Kurze Story! Ich habe ehrenamtlich in einer Schule in Malindi gearbeitet und am Wochenende habe ich eine Trip mit den Lehrern gemacht. Geplant war 9 Uhr Abfahrt, am Tag vorher wurde es an die 100 mal erwähnt wie wichtig es ist pünktlich zu sein. War ich also schon um 8:30 da, da ich den Weg weiter abgeschätzt habe und *hust* ich bin super deutsch.
Ende vom Lied, wir sind um 10:30 abgefahren und kamen mit einer Verspätung von 4 Stunden an.
Das hat sich eigentlich den ganzen Trip so gezogen, statt nach 20 Minuten weiterzufahren, wurden es 1 Stunde und 20 Minuten. Irgendwann hat sogar mein innerer Ungeduldsheini aufgegeben und resigniert.

Logik! Frage an euch alle, ihr seit in einem Auto auf einer Straße, wegen Bauarbeiten müsst ihr von dieser Straße auf einen extrem staubigen Weg abweichen, was macht ihr?
A: Fenster schließen, damit der Staub nicht rein kommt.
B: Fenster öffnen, aus irgendeinem Grund den ihr selber nicht wisst.
C: Fenster öffnen, euren weißen Schal aus der Tasche nehmen und euer komplettes Gesicht und Haare damit bedecken.
— Im Prinzip ist B und C richtig, genau das ist nämlich passiert. 29 Leute in diesem Bus kamen auf die gloreiche Idee die Fenster zu öffnen als sie sahen, dass eine riesige Staubwolke auf uns zu kommt. Es wurde so staubig, dass es aussah als hätten wir braunen Neben im Bus.
Ich verstehe es immer noch nicht um ehrlich zu sein.

Beach Boys! Hört sich an wie eine afrikanische Boyband, aber ist ehrlich gesagt mein absoluter Albtraum hier und ich hätte die Situation niemals so schlimm eingeschätzt. Für die Leute die sich nicht vorstellen können was Beachboys sind und was hier so abgeht. Also es sind im Prinzip (meist männliche) Verkäufer am Strand, die teilweise extremst penetrant sind und kein “Nein” akzeptieren. Hier ist es sogar so, dass sie nicht unbedingt was verkaufen wollen, sondern dich einfach durchweg zulabern. Kenianer im Allgemeinen lieben es zu quatschen, was ich nicht als eine negative Eigenschaft sehe, aber relaxen am Strand ist fast unmöglich. 
Diani Beach war da die absolute Hölle! Ich mein, ich verstehe das die Leute hier auch Geld verdienen möchten, vor allem da im Moment die Touristen ausbleiben wegen der anstehenden Wahl und den Krawallen, dennoch sollte man ein “Nein” akzeptieren und sich auch nicht direkt über Leute stellen, die entspannt auf ihrem Sarong liegen, geschlossenen Augen haben und Musik hören. Ja das ist passiert!

So, mein erster Post nach 5 Monaten und es eigentlich nur meckern. Ich wollte den Blogpost eigentlich mit einer lustigen Story beenden, jedoch ist er nun schon so lang, dass die Story ihren eigenen Blogpost bekommt. Auch wenn es so scheint, als sei alles scheiße hier, mir gefällt Kenia total gut. Es ist nun mal einfach so, dass man sich an die Sitten eines Landes gewöhnen muss und das ist eben nicht immer einfach. Trotzdem sind gerade solche Stories, genau die die man nie vergessen wird und die man mit nach Hause nimmt, um sie seinen Freunden und Verwandten zu erzählen und drüber zu lachen.
Kenia ist der Wahnsinn und ich bin so verdammt froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin und ein weiteres Mal meine Komfortzone verlassen habe.
Ich freue mich auf die weitere Zeit hier und ihr könnt euch endlich wieder auf Blogposts freuen!

Falls ihr noch weitere Blogposts über Kenya lesen möchtet, dann verlinke ich sie euch hier und hier!

Hey guys!
I’ll just ignore the fact that I did not post for over 5 months and jump right back into the middle of the story, well this time it’s a real story, yet I’ve been watching life here in Africa for a month. Just “African way of life” or rather Kenya!
Anyone who knows me, knows my weaknesses, which is on the one hand my extreme impatience, on the other hand, my intolerance to … well, let’s say, questionable decisions that I would never have met myself (more on that later).

I’ve been in Kenya for exactly one month now and I can tell you it’s a roller coaster of emotions, on the one hand I love the open mindset, the sense of community (of which we could do something in Germany), of course the scenery and biodiversity, on the other side of the coin, however, there is absolute chaos! And honestly, I’m quite used to my travels so far and I’ve already done a lot, but this is next level shit!
Let’s start with punctuality! The problem here is that you do not really expect anyone here to be punctual, yet you have to be there on time, if a miracle should happen and the bus, etc. at the right time appears.

Short story! I worked as a volunteer in a school in Malindi, Kenya and on the weekend I did a trip with the teachers. It was scheduled 9 o’clock departure, the day before it was mentioned to the 100 times how important it is to be punctual. So I was there at 8:30, because I estimated the way forward and * cough * I’m super German.
End of the story, we left at 10:30 and arrived with a delay of 4 hours.
It actually took the whole trip like that, instead of continuing after 20 minutes, it became 1 hour and 20 minutes. At some point, even my inner impatience has given up and resigned.

Logic! Just imagine, you’re in a car on a road, because of construction work you have to deviate from this road on an extremely dusty road, what do you do?

A: Close the window so the dust does not come in.
B: Open windows, for some reason you do not know yourself.
C: Open the window, take your white scarf out of your pocket and cover your entire face and hair with it.
— In principle, B and C are correct, that’s what happened. 29 people in this bus came up with the glorious idea to open the windows when they saw that a huge cloud of dust was coming towards us. It got so dusty that it looked like we had brown side by side on the bus.
I still do not understand it to be honest.

Beach Boys! Sounds like an African boy band, but honestly it’s my absolute nightmare here and I would never have thought the situation is so bad. For the people who can not imagine what beach boys are and what’s going on here. So there are in principle (mostly male) sellers on the beach, some of which are extremely penetrating and accept no “no”. Here it is even so, that they do not necessarily want to sell something, but simply harass you consistently. Kenyans in general love to chat, which I do not see as a negative trait, but relaxing on the beach is almost impossible. Diani Beach was the absolute hell! I mean, I understand that people here also want to make money, especially since at the moment the tourists stay away because of the upcoming election and the riots, yet you should accept a “no”.

So, my first post after 5 months and it just complains. I really wanted to end the blog post with a funny story, but it’s already so long that the story gets its own blog post. Even if it seems like all shit here, I like Kenya very well. It’s just that you have to get used to the customs of a country and that’s not always easy. Nevertheless, there are just such stories that you will never forget and that you take home to tell your friends and relatives and laugh about.
Kenya is amazing and I’m so damn glad that I took that step and once again left my comfort zone.
I’m looking forward to the time here and you can finally look forward to blog posts again!

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