Gedankenpost: Manchmal muss man fallen + Soul Zen

Hallo meine Lieben,
ich melde mich zurück nachdem ich diesen Blogpost lange aufgeschoben habe. Mir war zwar immer mal wieder nach Schreiben zumute, jedoch konnte ich mich nie dazu aufraffen oder hatte Angst einfach nicht die richtigen Worte zu finden.
Ob ich sie jetzt finden werde, weiß ich nicht aber wir werden sehen!

Mitte Dezember kam ich zurück nach Deutschland, nachdem ich 2 Jahre on/off am Reisen war, in diesem Blogpost den ich vor über einem Jahr geschrieben habe, erzählte ich euch noch wie es im Prinzip die innere Einstellung ist, die bezweckt ob wir weiterleben oder fallen, wenn wir nach so einer langen Zeit nach Hause kommen. Ich stehe da auch noch 100%ig dahinter, aber ich finde es wäre nicht fair gewesen euch zu verschweigen, dass es mir diesmal seeeehr schwer gefallen ist den Kopf hoch zu halten. Ich kann noch nicht mal genau sagen, was der Auslöser war, dass ich mich so richtig habe fallen lassen, da eigentlich alles super war. Natürlich war ich froh meine Familie zu sehen, aber mir viel es schon sehr schwer die ersten Tage nur mal ein bisschen zu lächeln. Vielleicht war es das Gefühl echt nicht zu wissen wo mir der Kopf steht und was ich nun weiterhin mit meinem Leben anstelle, zudem habe ich eine Fernbeziehung die man nebenher auch noch zu organisieren versucht, heißt irgendwie hatte ich das Gefühl als müsse ich nicht nur mein Leben organisieren, sondern gleich 2. Hinzu kam, dass am 30.12 mein kleiner Sonnenschein leider eingeschläfert werden musste und Jeder der mich kennt, weiß wie sehr ich diesen Hund liebe. Viele werden das nicht verstehen, aber es war als wäre ein Familienmitglied von uns gegangen. Danach ging das gar nichts mehr, ich fühlte mich hoffnungslos, stand unter Druck von allen Seiten und war einfach vom Leben her überfordert. Statt mich hochzuziehen, habe ich eingelenkt und mich in eine Rolle drücken lassen, die ich eigentlich nicht spielen wollte. Habe Bewerbungen geschrieben für Jobs, die ich eigentlich gar nicht haben wollte, einfach weil ich das Gefühl hatte das ich MUSS.

Als dann die Zusagen zu Bewerbungsgesprächen kam, ging bei mir innerlich die Alarmglocke los. Gerade mal nach 2 Wochen Zuhause, sollte ich also einen Vollzeitjob beginnen? Jeder der mal lange gereist ist wie schwer es sein kann, gerade diese Übergangszeit. Ich denke wenn man genau weiß was man machen möchte, dann ist es vielleicht einfach sich mit solchen Entscheidungen auseinander zu setzen, allerdings war das bei mir nicht der Fall. Im Prinzip rannte ich los ohne das Ziel zu kennen, so kam es mir vor. Ich habe dann eine Entscheidung getroffen, die die alte Yvonne im Leben nicht getroffen hätte, ich habe abgesagt!
Japs, ich habe meinen Kopf ausgeschaltet, der mir gesagt hat “Du MUSST”, sondern auf mein Herz gehört. Es ist wirklich verrückt, wenn man mal genau auf seinen Körper und Geist achtet, dann sagt dies schon viel mehr aus als die 1000 Gedanken am Tag, denn jedes Mal wenn es um diesen Job, den ich sogar schon Mitte Januar hätte beginnen müssen, hat sich mein ganzer Körper verzogen und es kam mir vor als läge ein Stein auf meinem Herzen. Mein ganzer Körper hat “NEIN” geschrien und als ich dann die Absage geschrieben habe, ging es mir so viel besser das kann man sich nicht vorstellen.
Bewusst die Entscheidung zu tragen und abzulehnen, hat mir viel abverlangt, da ich mir immer denke “Ja” sagen zu müssen, da ich sonst eine Chance vertue.

Ab da an ging es wieder bergauf, ich habe meine Saftkur erfolgreich beendet, habe bewusst die Entscheidung getroffen lieber mehr Zeit mit der Suche zu verbringen, statt mich in etwas zu verrennen, was ich nicht wirklich will, habe endlich wieder mit Yoga und Meditation angefangen und befasse mich nun mehr und mehr mit Spiritualität und Astrologie.
Ich hätte nie gedacht das ich das mal machen werde, ich habe mit Astrologie immer diese Horoskope in Billigzeitschriften assoziiert und mit Tarot Karten legen an die Frauen auf der Kirmes in ihren kleinen Hütten gedacht. Doch genauso wie ich furchtbare Vorurteile hatte gegenüber dem veganen Lebensstil, so empfinde ich nun auch komplett anders in diesem Bezug.

Mit dem Tarot Karten lesen habe ich mich auch schon länger befasst, allerdings mehr im theoretischen Sinne, da ich auch kein eigenes Deck hatte. Glücklicherweise hat das “The Wild Unknown” Deck von Kim Krans seinen Weg über dem Shop Soul Zen zu mir gefunden und ich bin hin und weg. Ich habe das Guidebook mit tollen Stories der Autorin, Richtlinien, Tipps und selbstverständlich den Bedeutungen der Karten auch noch dabei bekommen und finde es einfach klasse. Habe direkt die Karten gelegt, nach einer entspannten Yin Yoga Einheit (meine liebste Yoga Variante), habe einen Lavender Räucherstab und Kerzen angemacht und drei Karten für meine Vergangenheit, Gegenwart und zukünftiges Potenzial gelegt.
Mich hat das Ergebnis aus den Socken gehauen, Vergangenheit und Gegenwart hätte nicht treffender sein können, habe sogar eine Phrase aus der Beschreibung des Geparden (meiner Gegenwartskarte) in diesem Text verwendet, nämlich wenn der Gepard unausgeglichen ist, dann rennt er los ohne sein Ziel zu kennen und genau das ist bei mir passiert. Natürlich wird es immer Leute geben, die sagen das es Humbug ist, etc. aber ich denke es kann nur richtig für eine Person sein, wenn diese Person etwas Positives davon gewinnen kann.

Ich möchte mich auch noch bei Soul Zen bedanken! Ich habe Sarah einen Teil meiner Geschichte schon per E-Mail erzählt und sie hat mir freundlicherweise dieses Tarot Kartenset und das Handbuch dazu kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich kann Soul Zen aber wirklich so oder so nur empfehlen, schaut wirklich mal rein, sie haben wundervolle Dinge. Der Happiness Planer, diese Kette oder auch diese Yoga Matte sind wundervolle Sachen die euer Leben bereichern werden.
Falls ihr was Schönes bei Soul Zen gefunden habt, könnt ihr sogar mit dem Code “willascherrybomb” 15% sparen.

Ich hoffe dieser ehrliche und vom Herzen kommende Post hat euch gefallen und vielleicht konntet ihr auch etwas aus meiner Erfahrung gewinnen!

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4 Kommentare

  1. When Anna
    5. Februar 2018 / 9:17

    Ich kann jedes deiner Wörter absolut gut nachvollziehen! :)Ich glaube, du wirst deinen richtigen Weg hier in Deutschland schon finden ;)Liebe Grüße,Annavon https://whenanna.com/

  2. VKPhotoart
    5. Februar 2018 / 13:24

    Wow, das ist ein toller Blogpost – ich liebe deine Art zu schreiben. :)Ich finde das Thema Spiritualität auch sehr interessant und beschäftige mich selbst sehr damit. Mit Tarot Karten habe ich mich bisher noch nicht auseinander gesetzt, wobei du mich jetzt neugierig gemacht hast. Ich glaube, dass jeder von uns seinen richtigen Weg findet. Das wichtige dabei ist nur, dass man auf sein Herz und seinen Körper hört und nichts tut womit man nicht 100%ig glücklich ist. Das Leben ist zu wertvoll um auch nur einen Moment an etwas zu verschenken, dass man nicht liebt. Liebe GrüßeVanessa

  3. Lisa Mercer
    5. Februar 2018 / 13:42

    Ich kenne das Gefühl und hatte es auch schwer, nachdem ich aus London zurückkam. Ich war zwar nur ein paar Tage dort, aber dennoch ist es etwas anderes, wenn man alleine im Ausland ist und dann nach Hause kommt und zurück in den Alltag fällt. Bei mir hat sich das Gefühl nach einiger Zeit gelegt und ich freue mich einfach auf die nächste Reise!Mit Tarot Karten habe ich nicht viel am Hut, aber diese hier sehen richtig cool aus!xo Lisa

  4. Colli
    5. Februar 2018 / 13:53

    Klingt ja toll! Spiritualität finde ich auch spannend.Meditations und Yoga helfen im stressigen Alltag sehr!Liebst, Collitobeyoutiful

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