Gedankenpost: Was ich aus Social Media Pausen gelernt habe!

Hallo meine Lieben,

es wurde mal wieder Zeit für einen Gedankenpost, indem (falls ihr diese Reihe noch nicht kennt) ich meinen Gedanken zu verschiedenen Themen einfach freien Lauf lasse und es einfach virtuell “zu Papier bringe”. Ich habe nun vor einiger Zeit angefangen regelmäßig Social Media Pausen einzulegen, wie es dazu gekommen ist und was ich aus diesen Social Media Pausen gelernt habe, findet ihr hier!

Ich scrolle duch meinen Instagram Feed, alles in meinem Zimmer ist bereits dunkel und eigentlich sollte ich auch schlafen, da ich morgen früh raus muss, aber ich bleibe stattdessen auf Bildern und Profilen hängen, von Leuten die ich nicht kenne, doch die scheinbar das Leben führen, wie ich es mir so sehnlich vorstelle.

Lange blonde Haare, Bikini Body, ein riesiges Tablett mit den farbenfrohsten Früchten, strahlenweißes Lachen und kristallklares Wasser auf den Malediven, und was ist mit mir? Plötzlich erscheint mir alles, für das ich sonst so dankbar bin, als unwichtig und ich schwelge nur in Gedanken, was wäre wenn mein Leben so wäre? Sofort hole ich mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück! Erinnere mich wer ich bin, was ich bereits erreicht habe und das solche destruktiven Gedanken nichts bringen. So war ich also um fast 2 Uhr morgen, nach mehreren verschwendeten Stunden, in einem Kampf mit mir selbst. Mein Ego versuchte mich niederzumachen und ich verlor mich in Gedanken. Irgendwann, erschöpft und frustriert, schlief ich ein…

Dieses Szenario wiederholte sich mehrere Male, mir kam es so vor als würden die Tage fliegen, da ich das komplette Zeitgefühl verlor, ich find an Videos auf Youtube zu schauen und im nächsten Moment war es schon eine Stunde später. Ich habe Social Media und vor allem Instagram immer als Inspirations- und Motivationsquelle gesehen, ich sehe es auch immer so, aber der Grad wird immer schmaler und ich musste für mich die Balance finden.

Für mich war auch ein einschneidendes Erlebnis, dass ich eines Tages mal wieder von Profil zu Profil gesprungen bin und schließlich ein Mädel gefunde hat, die sich bei ihren Followern für ihre Inaktivität entschuldigt hat, da ihre Oma zu einem Pflegefall geworden ist. Ich war so schockiert, dass sie überhaupt den Drang hatte sich zu enschuldigen, sodass ich für mich den Beschluss gefasst habe eine Social Media Pause einzulegen, aus einer Pause wurden zwei, dann drei, und so weiter.

Nun möchte ich euch berichten was ich aus Social Media Pausen gelernt habe!

Wir sollten nicht wahllos konsumieren!

Das ist wohl die wichtigste Erkenntnis, die zwar nicht originell ist, aber die ich persönlich nicht sonderlich ernst genommen habe. Ich lege so viel Wert auf gute Ernährung, vegane Kosmetik Produkte, etc. das es schon irrsinnig ist, dass ich nie berücksicht habe, was ich mental konsumiere. Als Resultat bin ich allen Accounts entfolgt, die mich im Leben nicht weiterbringen oder mir ein schlechtes Gefühl geben. Dazu gehören vor allem diese ganzen Grinsebacken Veganer, die Accounts wo wirklich jede Beitrag gesponsert ist und und und. Es bleiben die Leute die mich wahnsinnig inspirieren wie Daria Daria, Bobbie Kazui, Jack Harries, Alice Aedy, Timtithewild, etc. und natürlich Accounts von Freunden. Ich fing an aber auch nicht nur im Falle von Social Media “auszumisten”, sondern achtete mehr und mehr darauf was ich für Musik und Podcasts hörte, was ich für Videos und Filme schaute, etc. Ich konsumierte weniger nonsense, ab und an gab es trotzdem nonsense weil das auch ab und an mal ganz schön ist. Ich habe einfach angefangen bedachter zu sein und hoffe das in Zukunft so weiter zu führen.

Zeit ist das Wertvollste was wir haben!

Ich konnte wirklich Stunden auf Social Media verbringen, vor allem als Blogger gehen schon viele Stunden vor dem Bildschirm flöten. Ich denke mir aber wenn ich diese Zeit investiere, beispielsweise um einen Blogpost zu schreiben oder zu promoten, dann ist das keine verschwendete Zeit, sollte ich aber Stunden damit verbringen mir Bilder oder Videos aus dem Leben anderer Leute anzuschauen, ohne etwas davon mitnehmen zu können, dann sieht die Sache schon wieder anders aus. Zeit ist das Wertvollste was wir haben, Zeit und Gesundheit, beides bekommt man mit keinem Geld der Welt zurück, daher sollten wir bedacht wählen wofür diese Zeit drauf geht.

Social Media hat auch positive Seiten!

Wie ich im ersten Punkt schon angesprochen habe, nutze ich Social Media auch als Inspiration und Motivation, daher hat Social Media für mich auch sehr viele positive Seiten. Als ich nun schon vor fast 3 Jahren meine Weltreise gestartet habe, habe ich täglich die Videos von Ben Brown geschaut, die mich wahnsinnig motiviert haben und wohl einen essentiellen Teil dazu beigetragen haben, dass ich den Weg gegangen bin!

Wie steht ihr zu Social Media? Legt ihr auch manchmal Social Media Pausen ein?

//Werbung da Markennennung

Hey guys,

Once again it was time for a thought-post, by (if you do not yet know this series) I just let my thoughts run on different topics and just put it virtually “on paper”. Some time ago I started to take social media breaks regularly, how it happened and what I learned from these social media breaks, you can find here!

I’m scrolling through my Instagram feed, everything in my room is already dark and actually I should sleep too, since I have to get out tomorrow morning, but instead I hang on pictures and profiles, of people I do not know, but who apparently lives the way I wish I would.

Long blond hair, bikini body, a giant tray with the most colorful fruits, radiant white laughter and crystal clear water in the Maldives, and what about me? Suddenly, everything that I’m so thankful for seems to me to be unimportant, and I only indulge in thought, what if my life was like that? Immediately, I’ll get back to the bottom of the facts! Remind me who I am, what I have already achieved and that such destructive thoughts bring nothing. So, almost two o’clock in the morning, after several wasted hours, I was in a fight with myself. My ego tried to break me down, and I lost myself in thought. At some point, exhausted and frustrated, I fell asleep …

This scenario repeated itself several times, it seemed to me that the days were flying, because I lost the complete sense of time, I was watching videos on Youtube and the next moment it was already an hour later. I have always seen social media and above all Instagram as a source of inspiration and motivation, I still see it that way, but the grade is getting narrower and I had to find the balance for myself. For me it was also a dramatic experience that changed my perspective. One day I jumped from profile to profile and found a girl who apologized to her followers for her inactivity, as her grandmother has become a nursing case. I was so shocked that she had the urge to apologize, so I made the decision to take a social media break, the two breaks, then three, and so on.

Now I want to tell you what I’ve learned from social media breaks!

We should not consume unwisely!

That is probably the most important insight, which is not original, but which I personally have not taken very seriously. I put so much emphasis on good nutrition, vegan cosmetics products, etc. that it’s insane that I’ve never considered what I mentally consume. As a result, I have escaped all accounts that do not help me in life or give me a bad feeling. These include all those way-too-happy vegans, the Accounts where every post is sponsored and so on. There are people who inspire me like Daria Daria, Bobbie Kazui, Jack Harries, Alice Aedy, Timtothewild, etc. and of course accounts of friends. I also paid more attention to what I listened to for music and podcasts, what I watched for videos and movies, etc. I consumed less nonsense, now and then there was nonetheless nonsense because that is pretty nice from time to time. I just started to be more thoughtful and hope to continue to do so in the future.

Time is the most valuable thing we have!

I was really able to spend hours on social media, especially as a blogger many hours in front of the screen. But I think if I invest that time, for example to write or promote a blog post, it’s not a wasted time. But if I spend hours looking at pictures or videos of other people’s lives without taking anything away, then things look different again. Time is the most valuable thing we have, time and health, you can not get them back with any money in the world, so we should carefully consider what this time is all about.

Social media also has positive sides!

As I mentioned in the first point, I also use social media as an inspiration and motivation, so social media also has a lot of positive sides for me. When I started my trip around the world nearly 3 years ago, I watched the videos of Ben Brown every day, which motivated me tremendously and probably contributed an essential part to the fact that I went the way!

How do you feel about social media? Do you sometimes take social media breaks?

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3 Kommentare

  1. mondkindshani
    20. Mai 2018 / 16:54

    super wichtiger Beitrag und vorallem toll auf den Punkt gebracht, danke!!!
    Liebste Grüße
    Shani

    http://www.mondkind.cc

  2. 21. Mai 2018 / 7:19

    Du sprichst mir mit Deinem Artikel wirklich aus der Seele 🙂 Ich genieße es vor allem in Urlauben, die sozialen Medien mal außer Acht zu lassen und mich einfach nur auf mich, meine Lieben und meine Umgebung zu konzentrieren <3 Sonst lässt man sich viel zu sehr von allem beeinflussen.
    Liebe Grüße,
    Missi von Himmelsblau

  3. 21. Mai 2018 / 9:12

    Sehr schön auf den Punkt gebracht. Man sollte einfach ein gesundes Mittelmaß finden.
    Liebe Grüße Michelle von mishy-hoffmann.de

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