Morocco: Made it to Marrakech and first Impressions!

Hallo meine Lieben,

ich melde mich zurück mit meinen ersten Impressionen zu Marrakech und einer kleinen Story was direkt am ersten Abend passiert ist!

Nach meinem Trip durch Ost-Afrika war ich noch nicht bereit, dass Reisen aufzugeben (naja so richtig aufhören macht man eh nicht), daher kamen mir die günstigen Flüge nach Marokko gerade recht und ich beschloss für 10 Tage ein Land zu erkunden, welches schon für so lange Zeit auf meinem Plan stand!

Schon der Flughafen in Marrakesch hat mich regelrecht umgehauen, irgendwie war es gar nicht so wie ich es mir vorgestellt habe, nicht orientalisch, nicht sporadisch, sondern super modern und erinnerte mich irgendwie an Dubai. Auf dem Weg Richtung Bus wurde ich dann noch von Jakob angesprochen, der im gleichen Flugzeug saß und kaum zu glauben, sogar das gleiche Hostel gebucht hatte. Was ist das denn für ein Zufall?!

Chaos in Marrakech

Nachdem wir uns mit zwei Mädels noch ein Taxi zum Djemaa el Fna Platz im Herzen der Stadt geteilt haben, versuchte ich uns mit meiner Offline Map irgendwie durch das Gewühl Richtung Hostel zu leiten und ich kann euch sagen, das war echt schwer! So schön schmale Straßen auf Bildern aussehen, so katastrophaler sind sie wenn man nachts versucht seine Unterkunft zu finden. In den kommenden Tagen haben wir uns auch noch einige Male verlaufen. Hostel gefunden, kurz ausgeruht und schon ging es wieder zum Platz, da dort abends jede Menge Essensstände, Musik und Tanz zu bewundern gibt.

Willkommen in Marrakech

Rückblickend kann ich sagen, dass Marrakech sicherlich nicht das ganze Land repräsentiert, Gott sei Dank! Die Bilder auf Instagram sehen zwar immer so toll aus, aber ich kann Jedem nur ans Herz legen, die Stadt zu verlassen und Richtung Küste zu fahren, da es dort viel schöner und angenehmer ist. In Marrakech herrscht das absolute Chaos, was mir nach 2 Tagen aus den Ohren wieder raus kam. Es ist schön an den kleinen Ständen entlang zu spazieren, die Gerüche und Farben aufzunehmen und das Chaos distanziert zu betrachten, dafür sollte man aber nicht zu viel Zeit einplanen. Passend dazu war meine erste Erfahrung in Marrakech auch wirklich “typisch” für diese Stadt. Jakob und ich gingen also abends wieder zum Djemaa el Fna Platz mit dem Ziel etwas zu essen. Die Preise waren sehr hoch, vor allem weil ich Streetfood aus Asien und Ost-Afrika kannte, aber so war es eben auf einem Touri Platz. Vielmehr wurden wir überrumpelt von den Verkäufern, die so penetrant waren, dass mit der Appetit verging. Wir wurden dann auch noch von einer Henna Künstlerin angesprochen, ich verneinte mehrmals, doch Jakob meinte, dass ich es doch machen soll “Ist doch kostenlos”. Natürlich ist nichts kostenlos und schon nach wenigen Minuten hatte ich ein wahnsinnig hässliches Henna Tattoo auf meiner Hand. Ich überredete Jakob mit ins Boot zu springen und sagen wir mal so, sein Tattoo ging noch mehr in die Hose. Am Ende wollte die Frau 30€ von uns, und die Diskussion begann… Zu dem Zeitpunkt war ich extrem übermüdet und einfach nur noch gestresst.

Voller Verzweiflung gingen wir zu einem Essensstand und die Verkäufer dort brachten uns Zitrone. Wir beiden Heinis dachten, dass damit das Tattoo schneller wieder abgeht und wir nicht an unserem ersten Abend schon geschunden wieder ins Hostel gehen. Wir brauchten die ganze Zitrone auf, bis uns ein Verkäufer erzählte, dass wir damit DIE FARBE VERSTAERKEN!!! Ich musste so lachen und irgendwie viel die ganze Anspannung von meinen Schultern und ich lachte einfach lautstark über unsere Dummheit und Naivität! Selbst nach so vielen Jahren des Reisens, falle ich immer noch auf die simplesten Tricks rein!

Wir aßen dann noch etwas, machten uns auf den Weg zurück ins Hostel und versuchten Ruhe zu finden. Mitten in der Nacht ging dann aber das Theater erst richtig los. Das Hostel war komplett ausgebucht und überbucht. Manche mussten draußen auf dem Boden schlafen, oder in der Eingangshalle und plötzlich stand eine Gruppe Spanier lautstark vor Jakobs Bett und verlangten von ihm den Platz zu räumen. Diese ganze Diskussion ging nochmal eine kleine Ewigkeit, ich tat so als würde ich schlafen, weil ich mein Bett nicht räumen wollte. Haha ich bin so ein Arsch! Merkte sogar noch wie respektlos einer der Angestellten hoch in mein Bett kam, mir ins Gesicht leuchtete, weil er sehen wollte ob das Bett besetzt ist. Das Hostel war wirklich sehr sehr schlecht und demnach buchte ich es auch nicht nochmal. Irgendwann wurde die Situation ruhiger und die Spanier teilten sich die Betten, die noch übrig waren.

Wart ihr schonmal in Marrakech wenn ja wie war eure Erfahrung?

Hey guys,

I’m back with my first impressions of Marrakech and a little story that happened on the first evening!

After my trip through East Africa, I was not ready to give up traveling (well, you do not stop anyway), so the cheap flights to Morocco just came to me and I decided to explore this country for 10 days, which was on my to-do list for so long!

Already the airport in Marrakech blew me away, somehow it was not as I imagined it, not oriental, not old, but super modern and somehow reminded me of Dubai. On the way to the bus I was approached by Jakob, who was sitting in the same plane and hard to believe, even booked the same hostel. What a coincidence?!

Chaos in Marrakech

After we shared a taxi with two girls to the Djemaa el Fna square in the heart of the city, I tried to guide us with my offline map somehow through the crowd in the direction of the hostel and I can tell you, that was really difficult! As beautiful as narrow streets look like in pictures, they are even more catastrophic if you try to find your place at night. In the coming days, we got lost a few times. Hostel found, rested briefly and then we went back to the square, because there are a lot of food stalls, music and dance to admire.

Welcome to Marrakech

Looking back, I can say that Marrakech certainly does not represent the whole country, thank God! Although the pictures on Instagram always look great, I can only recommend to anyone to leave the city and head for the coast as it is much nicer and more enjoyable there. In Marrakech the absolute chaos reigns. It’s nice to walk along the small stalls, picking up the smells and colors and looking distant at the chaos, but do not spend too much time on that. Fittingly, my first experience in Marrakech was really “typical” for this city. So Jakob and I went back to Djemaa el Fna Square in the evening with the goal to have something to eat. The prices were very high, especially because I knew street food from Asia and East Africa, but it’s a touristic square so it’s fine. Rather, we were taken by surprise by the sellers, who were so obtrusive that I lost my appetite. We were then approached by a henna artist, I denied several times, but Jacob said that I should do it “It’s free”. Of course, nothing is free and after a few minutes, I had an insanely ugly henna tattoo on my hand. I persuaded Jacob to jump on the boat and let’s say that his tattoo was even worse. In the end, the woman wanted € 30 from us, and the discussion started … At the time I was extremely tired and just stressed out.

In desperation, we went to a food stall and the sellers there brought us lemon. We both idiots thought that the tattoo would be gone faster. We used up all the lemon until a salesman told us that we were using it to MAKE THE COLOR STRONGER AND LONGER LASTING !!! I had to laugh so much and somehow all the tension dropped off my shoulders and I just laughed loudly about our stupidity and naivety! Even after so many years of traveling, I still fall for the simplest tricks!

We ate something, made our way back to the hostel and tried to find peace. But in the middle of the night the theater really got going. The hostel was fully booked and overbooked. Some had to sleep outside on the floor, or in the lobby, and suddenly a group of spanish people stood loudly in front of Jacob’s bed, demanding that they vacate the place. This whole discussion went on for a little eternity, I pretended to sleep because I did not want to clear my bed. Haha I’m such an ass! Even remembered how disrespectful one of the staff came up to my bed, shining with a torch in my face because he wanted to see if the bed was occupied. The hostel was really bad and so I did not book it again. At some point the situation calmed down and the spanish people shared the beds that were left.

Have you been to Marrakech before, if so, how was your experience?

Teilen:

1 Kommentar

  1. 29. Mai 2018 / 10:38

    Ich möchte unbedingt mal nach Marrakesch reisen. Die Bilder sind winderschön.

    Liebste Grüße,
    Carmen <3

Kommentar verfassen

Copyright

Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.