Gedankenpost: Trash Is Out!

Trash is out social experiment garbage

Hallo meine Lieben,

der heutige Gedankenpost ist mal was ganz anderes, aber etwas was mir schon länger auf der Seele liegt. ” Trash is Out ” habe ich es genannt, mein Selbstversuch einfach mal Handschuhe anzuziehen und mit Müllsack in der Hand die Straßen meiner Stadt zu säubern.

Ich bin ein Mensch der viel zu Fuß geht, auch mal gerne längere Distanzen, weil ich es gerne mache und ich lieber eine halbe Stunde laufe, statt das Auto zu nehmen. Das bedeutet aber auch, dass ich mich mehr mit meiner Umwelt befasse, statt von A nach B in ein paar Minuten zu fahren, bin ich länger und langsamer unterwegs. Mir fallen die Leute auf die mit entgegen kommen, die Gerüche aus den Restaurants oder Dönerbuden und der Müll, der Müll der einfach mehr als unnötig von wer weiß wem, aus wer weiß welchem Grund, einfach auf den Boden, in den Busch oder sonst wo geschmissen wurde.

Trash is Out – Die Vorgeschichte

Ich laufe jede Woche meist mehrmals zu meiner Ur-Oma, dabei laufe ich jedes mal die gleiche Strecke und jedes Mal stört mich diese eine Staße, die so dermaßen zugemüllt ist, dass ich gar nicht verstehe wieso sich dort so viel sammelt. Daher habe ich schon vor 2 Wochen den Entschluss gefasst, die Sache selber in die Hand zu nehmen! Mulmig war mir bei dem Gedanken schon, da ich eigentlich nie Jemanden gesehen habe, der das freiwillig gemacht hat, lediglich ab und an ein paar Leute vor dem eigenen Haus, aber nie die ganze Straße. Es hat dann doch noch eine Weile gedauert bis ich es einfach getan habe!

Trash is Out – Meine Erwartungen

Ich hatte keine besonderen Erwartungen, da ich wusste wie die Straße vollgemüllt war. Zudem wusste ich auch schon vorher das ich angestarrt werde, so ist das nun mal wenn man ein wenig aus der Reihe tanzt in einer Kleinstadt. Das war für mich auch nichts Neues! Insgeheim habe ich aber schon gehofft angesprochen zu werden oder mich zumindest irgendwie mitteilen zu können, dass das was geschieht einfach nicht notwendig wäre, wenn man die zahlreichen Mülleimer verwenden würde oder generell auf Verpackungen, etc. zu achten.

Trash is Out – Ich habs getan!

Mit Handschuhen und Müllsack ging es also los und meine Güte!!! Es war noch zugemüllter als es mir vorher schon aufgefallen ist. Selbst die Straßen die ich gar nicht so auf dem Schirm hatte, waren voller unnötigem Müll, der mir erst richtig aufgefallen ist, als ich darauf geachtet habe. Offensichtlich bin ich schon so desensibilisiert, dass für mich der ganze Müll schon nichts abnormales mehr ist. Als ich die Straße erreichte war der halbe Müllsack bereits voll. Leute schauten mich aus ihren Autos an, Menschen drehten sich um, als wäre ich ein Alien und plötzlich störte es mich gar nicht mehr. Meine Einstellung dazu änderte sich total. Ich dachte mir nur noch, je mehr Menschen mich sehen, umso besser! Bei jeder Person die mich sah, dachte ich nur, dass ich diese Person nun zum denken gebracht habe, vielleicht werden sie sogar am Abendtisch mit ihrer Familie über das verrückte Müll sammelnde Mädchen reden und das nächste Mal, wenn sie einfach was auf dem Boden entsorgen wollen, sich an mich erinnern und es bleiben lassen. Selbst wenn ich nur eine einzige Person zum nachdenken gebracht habe, dann war es für mich schon ein voller Erfolg!

Trash is Out – Fazit

Mein Fazit ist, dass nach nur 20 Minuten der Müllsack voll war! Jetzt macht mal die Mathematik, wenn nur eine Person in 20 Minuten einen ganzen Müllsack füllen kann, was können wir dann in einer Gruppe erreichen? Und stellt euch sogar mal vor wir müssten 0 Minuten damit verbringen die Straßen unserer Stadt zu säubern, wenn wir es einfach nicht auf den Boden schmeißen? Meiner Meinung nach muss das nämlich keine Utopie sein, vielmehr hat mich dieses kleine “Experiment” nur gelehrt, dass der meiste Müll entweder leere Alkoholflaschen oder Verpackungen von Süßigkeiten waren. Einem Alkoholiker zu erklären, dass er seine Wodkaflaschen nirgends stehen lassen soll ist schwer, aber seinen Kindern die richtigen Werte zu vermitteln und zu erklären, das jede Handlung, selbst das Kaugummi-Papier auf dem Boden, eine Auswirkung auf die Umwelt hat, ist nicht schwer und sollte auch ein wichtiger Punkt der Kindeserziehung sein.

Wie steht ihr zu dem Thema? Würdet ihr selber mal das Problem selbst in die Hände nehmen und etwas dagegen tun? Würdet ihr gerne mehr zu dem Thema hören?

Hey guys,

today’s post is something completely different, but something that has been on my mind for some time. I called it “Trash is Out”, my self-experiment just putting on gloves and cleaning the streets of my city with garbage bags in my hand. I am a person who walks a lot, sometimes even longer distances, because I like to do it and I prefer to walk for half an hour, instead of taking the car. But that also means that I’m more concerned with my environment, instead of driving from A to B in a few minutes, I’m traveling longer and slower. I notice the people around me, the scents from the restaurants or kebab shops and the garbage, the garbage that is simply more than unnecessary by who knows who, for whatever reason, just on the ground, in the bush or elsewhere.

Trash is Out – The Prehistory

I usually go to my great-grandma several times a week, each time I walk the same route and every time this one road bothers me so much that I do not understand why there is so much trash around there. Therefore, I made the decision two weeks ago to take matters into my own hands! I thought it was awkward that’s why it took a while until I just did it!

Trash is Out – My expectations

I had no special expectations, because I knew how the street was full of trash. In addition, I already knew that I would be stared at, so that’s when you dance a bit out of line in a small town. That was nothing new for me! Secretly, however, I have already hoped to be addressed or at least be able to tell somehow that what happens simply would not be necessary if one would use the numerous trash cans or generally to pay attention to packaging, etc.

Trash is Out – I did it!

With gloves and garbage bag it started and my goodness! It was even more dirty than I thought. Even the other streets I did not realized before were full of unnecessary garbage, which I noticed only really, when I paid attention to it. Obviously, I’m already so desensitized that for me the whole trash situation is nothing abnormal anymore. When I reached the street, half of the garbage bag was already full. People looked at me from their cars, people turned around as if I were an alien and suddenly it did not bother me anymore. My attitude to it changed totally. I just thought, the more people see me, the better! For every person who saw me, I just thought that I made that person think, maybe they’ll even talk to their family about the crazy garbage-gathering girl at the dinner table and the next time they just dump something on the floor they will remember me and just put it in a garbage can.

Trash is Out – Conclusion

My conclusion is that after only 20 minutes the garbage bag was full! Now do the math, if only one person can fill a garbage bag in 20 minutes, what can we achieve in a group? And do you even imagine we would spend 0 minutes cleaning the streets of our city if we just do not throw it to the ground? In my opinion, this does not have to be an utopia, but this little “experiment” only taught me that most of the garbage was either empty bottles of alcohol or candy packaging. To tell an alcoholic not to leave his vodka bottles anywhere is difficult, but to teach his children the right values ​​and explain that every act, even the chewing gum paper on the floor, has an impact on the environment is not difficult and should also be an important element of child education.

How do you feel about the topic? Would you yourself take the problem into your own hands and do something about it? Would you like to hear more about the topic?

Trash is out social experiment garbage Trash is out social experiment garbage Trash is out social experiment garbage Trash is out social experiment garbage Trash is out social experiment garbage

Teilen:

3 Kommentare

  1. ina
    17. Juni 2018 / 12:06

    Wir haben das früher einmal im Jahr in der Schule gemacht. Da hat die gesamte Schule den Großteil des gesamten Tages “geopfert” und ist mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen los in die umliegenden Stadtteile und hat Müll gesammelt. Das war damals schon cool. Auf die Idee das als einzelne Person zu tun, bin ich noch gar nicht gekommen, aber es ist ein guter Impuls!
    Hast du dich schon mal mit dem Thema zero waste beschäftigt? Ich denke, das könnte dich interessieren!

    Liebst, ina

    Schau doch mal auf alltagsmoi vorbei <3

Kommentar verfassen