Risiken – ‘Okay’ ist nicht genug! + Ankündigung

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Hallo meine Lieben,

es ist mal wieder Zeit für einen Gedankenpost, diesmal geht es um das Thema Risiken und warum ‘Okay’ niemals genug sein sollte.

Jeden Sonntag schreibe ich meine Gedanken zu verschiedenen Erlebnisse, Konversationen oder Begegnungen nieder. Das können die kuriosesten Dinge sein, ich möchte euch nur zum Nachdenken bringen und eventuell eine Konversation in Gang bringen.

Risiken – ‘Okay’ ist nicht genug!

Der Mensch tendiert dazu den einfach Weg zu gehen, der nicht ungemütlich und steinig ist. Wie kann es dann aber sein, dass so viele Menschen in Job, Beziehungen und regelrechten Leben feststecken, die für sie ungemütlich sind? Sie wählen lieber einen ‘okay’ Job und eine ‘okay’ Beziehung, da es sich “so ergeben” hat. Sie heiraten, kriegen Kinder, verbringen das Leben mit einem Partner, der sie nie wirklich erfüllt hat, sondern weil die Beziehung ‘schlimmer sein könnte’.

Das größte Makel des Menschen ist, dass er denkt, das Leben würde ewig dauern

Wir haben nur eine sehr begrenzte Zeit auf diesem Planeten, ich weiß, dass es ein Thema ist, was wohl einige von euch in die hinterste Schublade gesteckt haben. Aber es ist zugleich die größte Motivation die es gibt. Unsere Zeit ist so kurz, sollten wir uns da wirklich mit ‘okay’ zufrieden geben?

Was hält uns also davon ab den Weg zu gehen den wir gehen wollen? Es ist zum einen der Druck, den wir uns selber auferlegen, das Bild was wir in unserem Kopf haben, wie unser Leben aussehen sollte. Mit 25 Jahren einen festen, gut bezahlten Job, mit 28 Jahren verheiratet und Kind, mit 30 Jahren ein Haus bauen, und so weiter. Wir schauen um uns herum, was machen unsere Freunde und Verwandte? Entwerfen ein Bild von dem perfekten Leben und denken, dass muss auch auf uns zutreffen. Dabei vergessen wir uns selbst, denn es gibt kein Schema XYZ das wir folgen können und glücklich enden.

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Die Angst hält uns davon ab Risiken einzugehen.

Ich habe in einem Buch einen Satz gelesen, den ich seither nicht mehr aus meinem Kopf bekommen habe. Den genauen Wortlaut kenne ich nicht mehr, aber es war ungefähr so:

“Die Menschen weigern sich vor Veränderung, da sie befürchten, dass die Zeit nach der Veränderung schlimmer ist als die Gegenwärtige, also geben sie sich mit dem zufrieden was sie haben.”

Die Angst vor einer negativen Veränderung hält uns also davon ab aktiv zu werden und unser Leben in die Richtung zu drehen, die wir wollen.

Risiken – Auch ich bin schuldig.

Ich hätte nie gedacht, dass ich auch meinem persönlichen Komfort erliegen werde, aber es ist unbewusst geschehen, so wie es meist der Fall ist. Wie ich schon mehrmals auf meinem Blog und Instagram angesprochen habe, hat sich in kürzester Zeit in meinem Leben viel verändert. Ich habe realisiert, dass ich mich geradewegs auf ein Leben zubewegte was ich nicht haben wollte und dann beschlossen aktiv zu werden und Risiken einzugehen.

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Meine Geschichte

Plötzlich stand ich dort, ich wusste schon, dass mich meine momentane Situation nicht glücklich machte, aber als er mir dann einen Heiratsantrag machte, der dann auch noch so romantisch war wie “Ja vielleicht sollten wir heiraten, nur auf dem Papier natürlich, fürs Visum”, öffnete ich endlich meine Augen. Fun Fact über mich, ich wollte NIE heiraten, ich träume nicht von einer Hochzeit in Weiß und finde den ganzen Ehe-Gedanken total überholt.

Und da war ich nun, in einer Situation in der ich nie sein wollte, stand vor meiner Fernbeziehung, die ich auch nie haben wollte, “Fernbeziehungen können gar nicht funktionieren, sowas werde ich NIE machen”, 10 Jahre später steckte ich bereits 2 Jahre in einer…auch aus Bequemlichkeit.

Ich wollte nie für den Traum von wem anders arbeiten und plötzlich schrieb ich halbherzig Bewerbungen, für Jobs die ich eigentlich nicht wollte, aus Angst das Risiko einzugehen zu versagen. Festangestellt zu sein, ist da sicherlich die gemütlichere Variante, statt das Risiko einzugehen das Boot selbst zu steuern.

Ich habe mein Leben um 180 Grad gedreht

Der ausschlaggebende Punkt für mich war nicht nur der Antrag und meine allgemeine Unzufriedenheit, sondern vor allem die Frage “Was ist das Schlimmste was passieren könnte?”. Ich habe sie mir ganz ehrlich beantwortet und realisiert, dass selbst wenn alles “Scheiße” wird und ich versage, dann kann ich damit immer noch leben. Kann ich aber damit leben nie das Risiko eingegangen zu sein und nie versucht zu haben, meine Träume zu verwirklichen? Nein, kann ich nicht. Und dann fragte ich mich “Was ist das Beste was passieren könnte?” und die Antwort musste ich mir gar nicht geben, da ich so ein Kribbeln im Bauch bekommen habe, dass mehr sagte als alle Worte.

Das Leben ist zu kurz, um sich mit ‘Okay’ zufrieden zu geben…

Ankündigung!

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Ab morgen geht es endlich wieder los, nach 3 Jahren veranstalte ich endlich wieder Blogtober! Das bedeutet für euch, jeden Tag ein neuer Blogpost rund um Herbst und Halloween, mit tollen Outfits, Rezepten, DIY’s, Gewinnspielen und und und. Wenn ihr Lust habt könnt ihr euch gerne durch die Blogposts vom letzten Mal klicken, damit ihr wisst was euch so erwartet.

Ansonsten freue ich mich sehr euch hier morgen mit dem ersten Blogtober Post wieder anzutreffen!

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3 Kommentare

  1. 30. September 2018 / 13:06

    Yay, Blogtober klingt super! Ich bin selber ein riesen Herbstfan, deshalb kann ich nie genug Inspiration rund um Outfits, DIYs und Rezepte bekommen. Ich freu mich drauf 🙂
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

  2. marieschindler
    30. September 2018 / 21:51

    Hey, ein ganz toller Text, den ich absolut unterschreiben kann. Viele vergessen irgendwie auch, dass es IHR Leben ist – viele Menschen lassen sich von anderen total fremd bestimmten und handeln so, wie andere es von ihnen erwarten. Das kann auf Dauer nicht glücklich machen.
    Liebe Grüße,
    Marie

  3. Antonia
    1. Oktober 2018 / 9:08

    Ein super interessanter Beitrag! Bin selbst in einer Fernbeziehung, und bei uns ist es auch nicht immer einfach.. Freue mich schon auf Blogtober

    Liebste Grüße,
    Antonia

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