Gedankenpost: Lebensstil – „I’m addicted to the unfamiliar“

Gedankenpost: Lebensstil - "I'm addicted to the unfamiliar" - willascherrybomb

Hallo meine Lieben, es ist mal wieder Sonntag und somit Zeit für einen neuen Gedankenpost. Diesmal geht es um das Thema Lebensstil und eine Erkenntnis, welche ich diese Woche gemacht habe.

Für die neuen Leser, die das Prinzip hinter meinen Gedankenposts noch nicht kennen. Erkläre ich zu Beginn nochmal flott, was das ganze hier eigentlich soll. Als starker Kopfmensch nutze ich die Chance jeden Sonntag meinen Gedanken zu einem bestimmten Thema freien Lauf zu lassen, diese nenne ich dann „Gedankenposts“. Das können die wirrsten Themen sein, Ziel ist es nur eine Konversation zu starten und euch zum Denken anzuregen.

Mein Lebensstil

Um besser zu verstehen was das ganze hier soll, erkläre ich euch hier wie mein aktueller Lebensstil so aussieht. Ich habe nämlich das Glück ortsunabhängig arbeiten zu können, werde damit sicherlich nicht reich, aber das war und ist auch nie mein Ziel gewesen. Meine größte Ambition bei dem Aufbau eines zufriedenstellenden Lebensstils ist und war die Freiheit.

Schon früh wusste ich, dass ich auf deutsch gesagt „Hummeln in der Fott habe“, ich wollte weg und das möglichst so weit es geht. Wie auch schon im letzten Blogpost beschrieben hat das nichts mit Deutschland zu tun, sondern viel mehr mit mir. Es passt einfach nicht!

Es ist wie eine toxische Beziehung, irgendwie ist man so hineingeraten, man ist nicht glücklich, aber kann auch nicht ohne einander. So ist das mit mir und Deutschland, ich fühle mich hier nicht daheim, aber da meine ganze Familie hier ist, kann ich auch nicht ohne. Somit wollte ich mir einen Lebensstil ermöglichen, der mir das Beste aus beiden Welten gibt.

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Die Erkenntnis

Was ich aber diese Woche auch feststellen musste ist ein ganz anderer Aspekt dieser Geschichte. Ich, Social Media Opfer, war mal wieder bei Instagram unterwegs und mir viel ein Bild mit einer blonden Frau auf. Zwar folge ich „HumansofNY“ schon lange, aber habe dort schon eine Weile nicht mehr geguckt. Ich weiß auch bis heute nicht warum ich gerade diesen Text gelesen habe, es ist ein sehr unauffälliges Bild, was neben Hundevideos, Memes und Instagram Models eigentlich hätte untergehen sollen, tat es aber nicht.

Es geht um eine Frau, die ihre Zelte in Australien abgebrochen hat und nun um die Welt reist. Sie beschreibt ihre Vergangenheit und über ihre erste Reise nach Japan, die Aufregung und das Gefühl. Hier findet ihr den ganzen Text.

„But now I’m just addicted to the unfamiliar.“

-HumansofNY

und DAS ist es! Dieses kleine Satzsegment bringt es absolut auf den Punkt. Wenn ich mit manchen Leuten über das Reisen gesprochen habe, dann habe ich es meistens als „Kick“ bezeichnet. Aus dem Flughafen zu kommen, in einem anderen Land, vielleicht sogar ein neuer Kontinent und erst mal umgehauen zu werden von all den neuen Eindrücken.

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Den eigenen Lebensstil bilden

Jeder der meinen Blog und mich kennt, weiß dass ich ein großer Vertreter des eigenen Glückes und Zufriedenheit bin. Was ich damit meine ist, dass ich mir sicher bin, dass Jeder der wirklich seinem Herzen folgt, auf seine Intuition und Gefühle hört, IMMER an sein Ziel kommen wird. Ich bin ein Vertreter von persönlicher Zufriedenheit, statt dem dicken Geld Regen, ich bin ein Vertreter von Abenteuer statt Sicherheit und ich bin der Überzeugung, dass das Leben gelebt werden sollte und Jeder in Deutschland die Chance hat, mit ein bisschen Mut und einer guten Prise Wahnsinn, den Lebensstil leben zu können, den er oder sie sich wünscht. Meine Betonung liegt hier auf Deutschland, denn neben der ganzen Negativität in diesem Lande, dürfen wir nicht vergessen wie priviligiert und wie gut wir es haben. Wir haben die Möglichkeit unser Leben in die Richtung zu lenken in die WIR wollen!

Manchmal wenn ich das Gefühl habe meinen Weg zu verlieren, dann kommen kleine Erinnerungen wie dieser HumansofNY Post daher, um mich wieder daran zu erinnern was ich will und vor allem warum ich es will. Es hat schon seinen Sinn, warum mir dieser eine Satz seither nicht aus dem Kopf geht. Mache ich mir manchmal Sorgen, dass es alles doch nicht klappt wie ich es mir ausmale? Ja klar, ich bin in einem stetigen Kampf mit meinem eigenen Ego, dass durch unfaire Tricks sind an machen Tagen in meine Kopf schleicht und negative Gedanken hervorbringt, doch ehrlich…das ist ganz normal! Wichtig ist nur, diese Gedanken anzunehmen und sie gehen zu lassen, es kommt nämlich nichts Gutes von negativen Gedanken.

Ich hoffe euch hat dieser Gedankenpost gefallen. Wenn ihr gerne weitere lesen wollt, dann verlinke ich sie euch hier. Seid ihr zufrieden mit eurem Lebensstil oder würdet ihr etwas anders machen?

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4 Kommentare

  1. 13. Januar 2019 / 13:35

    Ein toller Post – super Denkanstöße und irgendwie hat mir mittendrin oder ziemlich zum Schluss noch den endgültigen richtigen Anstoß gefehlt. So oder so – ich finde deine Gedenkenposts toll und ich mag deinen Schreibstil (aber auch deinen gewählten Lebensstil – sehr beneidenswert und inspirierend!). Hoffe noch ganz viele Posts dieser Art zu Lesen.

    Liebe Grüße und mach weiter so!

    Anne

  2. 13. Januar 2019 / 15:42

    Hey, ich finde es wichtig, dass man offen für Neues ist und Reisen hilft dabei, den Horizont zu erweitern!
    Liebe Grüße!

  3. 14. Januar 2019 / 10:45

    Ist wirklich wieder ein interessanter Post! Ich finde gerade den vergleich mit einer toxischen Beziehung super! Ich selbst bin jemand, der immer schnell aus solchen Situationen ausbricht und solange „sucht“ bis ich mich glücklich fühle. Und momentan bin ich genau da, wo ich sein möchte (auch wenn ich natürlich noch Ziele für die Zukunft habe)

    Liebste Grüße,
    Carmen <3

  4. 14. Januar 2019 / 19:33

    Wow, wundervoller Beitrag !!

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