Solo Travel – Der ultimative Hostel Survival Guide

solo travel der ultimative hostel survival guide - willascherrybomb

Hallo meine Lieben,
ich sitze gerade noch am Flughafen in Köln und warte auf meinen Bus. Bin eben erst aus Malta wiedergekommen und bin immer noch auf Wolke 7, wie toll die Zeit war und vor allem mein Hostel. Daher dachte ich mir, schreibe ich für euch einen Hostel Survival Guide.

Ich muss schon sagen, dass ich Hostels einfach liebe! Sie sind günstig, man lernt super einfach neue Leute kennen und ist unter Gleichgesinnten. In den drei Jahren in denen ich nun on-off am Reisen bin, habe ich einige Tricks gelernt, wie man sich den Aufenthalt noch ein bisschen schöner machen kann. Natürlich verstehe ich, dass das Hostel-Leben sicherlich nichts für Jedermann ist, doch oft geben die Menschen einem Hostel gar keine Chance.

Für mich hat es sich schon oft ausgezahlt in einem Hostel zu wohnen, nicht nur finanziell, sondern vor allem durch die Menschen. Man lernt die verschiedensten Leute kennen, die mehr oder weniger auf der gleichen Wellenlänge sind wie du. Man kann sich einfach über Stunden über das Reisen unterhalten, klassischer Backpacker Talk halt. Zudem ist man nie alleine, was ein wichtiger Punkt sein kann, wenn man allein Reisender ist, dennoch hat man die Option alleine zu sein, wenn man das wünscht.

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Top Tipps für das Hostel Leben

Malta war für mich wieder das beste Beispiel dafür wie genial Hostels sein können. Als ich angekommen bin, habe ich direkt ein kostenloses Upgrade bekommen, durfte im „Penthouse“ wohnen mit unglaublich großer Dachtrasse und lauschte dem Geigenspiel eines Mitbewohners. In dem Moment dachte ich mir nur „Fuck, ich liebe das Hostel Leben“. Um euch ein bisschen damit anzustecken, gebe ich euch Tipps, sodass ihr vielleicht mal den Mut fasst es zu wagen.

Denke an ein Schloss

Typischer Anfängerfehler ist wohl ein Schloss zu vergessen. Fakt ist du schläfst mit Menschen in einem Zimmer, die du nicht kennst. Man kann leider Leuten nur vor dem Kopf gucken und mir ist es bisher auch noch nie passiert, dass ich beklaut wurde, aber dennoch passiert es regelmäßig. Normalerweise gibt es Locker, in denen man seine Wertgegenstände einschließen kann. An ein Schloss muss man aber selber denken.

Schlafbrille und Ohrstöpsel

Das ist für mich der wichtigste Tipp! Ich verreise NIE ohne Schlafbrille und Ohrstöpsel. Leider gibt es manchmal echt egoistische Menschen, die mitten in der Nacht das Licht anmachen oder laut reden…oder schnarchen. Aus dem Grund ist es mehr als ratsam sich mit diesen Dingen auszustatten. Ich weiß, dass viele Menschen nicht mit Ohrstöpsel schlafen können, aber ehrlich gesagt gewöhnt man sich an alles. Als Jemand der generell Probleme mit dem Schlafen hat, kann ich euch sagen, dass es mir das Reisen echt erleichtert hat. Auch im Flugzeug oder Bus.

Offenheit und den Schweinehund überwinden

Hostels sind Orte an denen man mehr oder weniger gezwungenermaßen offen sein muss. Als ich mit dem Reisen begonnen habe, war ich sehr sehr sehr schüchtern, habe mich kaum getraut englisch zu sprechen und wollte manchmal gar nicht in die Common Area gehen, weil ich nicht angesprochen werden wollte. Das hat sich komplett geändert und das ist auch gut so. Ich finde vor allem Menschen die mit Schüchternheit kämpfen, sollten sich ins kalte Wasser schmeißen, um zu sehen, dass es halb so schlimm ist. Jetzt liebe ich sogar solche Situationen…man geht in die Küche, währenddessen spricht man mit Leuten aus Italien, Nigeria, Indien, Kanada,… Wie cool ist das bitte?

Hostel mit Küche

Sich ein Hostel mit Küche zu suchen hat zwei Vorteile, zum einen ist es oftmals günstiger selber zu kochen, vor allem in Gegenden wie Australien, generell Europa und generell teure Länder, zum anderen wenn man sie ich vegan lebt, macht es das Leben erheblich leichter, wenn man nicht ständig nach einem Restaurant mit veganem Essen suchen muss. Manche Länder sind in der Hinsicht nämlich noch sehr anstrengend.

Sarong

Ein Sarong hat so viele Vorteile. man kann es als Badetuch, Handtuch, Kopftuch, leichte Decke, Kleid, etc. verwenden und auch, um im Hostel ein bisschen Privatsphäre zu schaffen. Hierbei muss man allerdings das untere Bett haben und baut sich mit dem Sarong einen Sichtschutz. Manchmal möchte man eben in Ruhe lesen oder Netflix schauen, da ist so ein kleiner Trick optimal.

Die Hostel Buchung

Die ganze Hostel Erfahrung beruht, wie der Name schon sagt auf dem Hostel. Selbst die besten Tipps und Tricks können dir nicht helfen, wenn das Hostel einfach ein Sauhaufen ist. Ist nun mal leider so. Ich habe oft den Fehler gemacht zu viele Nächte zu buchen und es dann zu bereuen, daher lieber erstmal nur 1-2 Tage buchen und bei Bedarf verlängern. Manchmal bekommt man auch vor Ort einen besseren Preis als online. Zudem ist es ratsam sich die Bewertung genau anzuschauen, es gibt leider viele gefakte Reviews, daher achte auf Grammatik und Rechtschreibung. Wenn sich die Review anhört wie Google Translator
dann stimmt meist etwas nicht. Achte auch auf die Lage und ob du leicht anreisen kannst.

Ich hoffe euch hat dieser Artikel gefallen und konnte euch ein bisschen weiterhelfen. Habt ihr schon Hostel Erfahrung sammeln können oder seid ihr generell dagegen, wenn ja wieso? Weitere Solo Travel Artikel findet ihr hier!

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3 Kommentare

  1. 6. Februar 2019 / 12:09

    Tolle Tipps! 🙂
    Ich bin bisher noch nie in einem Hostel untergekommen sondern habe immer Unterkünfte über Airbnb gebucht aber kann mir vorstellen, dass man mit deinen Tricks auch eine angenehme Zeit in einem Hostel haben kann.

    Liebe Grüße
    Vanessa

  2. 6. Februar 2019 / 13:20

    Bisher war ich noch nie in einem Hostel. Nur immer in Hotels oder Apartments.
    Finde es super, dass du so deine Schüchternheit überwinden konntest.
    Schöne Tipps und ein toller Post
    Liebe grüße Michelle von mishy-hoffmann

  3. 6. Februar 2019 / 14:01

    Ich muss ja sagen, dass ich Hostels offen gegenüber stehe :)!
    Liebe Grüße!

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