Gedankenpost – Hör auf deinen Arsch zu pudern!

Hallo meine Lieben, zu aller erst „Excuse my french“ für diesen Titel, aber ich kann und möchte es nicht anders ausdrücken. Im heutigen Gedankenpost geht es darum, dass wir alle aufhören sollten, im metaphorischen Sinne unseren Arsch zu pudern!

Kleiner Disclaimer: Für Alle die nur auf diesen merkwürdigen Titel geklickt und sonst noch nie etwas von einem Gedankenpost gehört haben, fasse ich hier nochmal kurz zusammen worum es eigentlich geht. Jeden Sonntag veröffentliche ich einen Artikel, der sich rund um meine Gedanken zu einem bestimmten Thema dreht. Das kann durch die wirrsten Dinge ausgelöst werden, sei es eine Konversation, ein Erlebnis oder wie in diesem Fall ein Buch. Ziel ist euch zum Denken anzuregen, mir den Frust von der Seele zu schrieben und/oder eine Konversation zu starten.

Der heutige Gedankenpost wurde von einem Buch ausgelöst, genau genommen einem Audio Buch, nämlich David Goggins „Can’t hurt me“. Ich bin durch den Rich Roll Podcast auf ihn aufmerksam geworden und seine Präsenz und seine Geschichte haben mich direkt angesprochen. Ich werde hier nicht genau auf seine Lebensgeschichte eingehen, da ich dem nicht gerecht werden kann. Wer sich also dafür interessiert, sollte sich die Zeit nehmen entweder den Podcast zu hören oder sich eben direkt das Buch/Audio Buch zu kaufen.

Wieso wir uns selbst bescheißen!

Japs, auch hier wieder eine metaphorische Überschrift, also bitte nicht bildlich vorstellen. Mir ging es gestern kurzzeitig wirklich dreckig, wie ein Schlag ins Gesicht haben sich plötzlich zahlreiche negative Gedanken eingeschlichen. Ich malte mir die wirrsten Dinge in meinem Kopf aus, machte mich für Dinge fertig die schon längst keine Substanz mehr in meinem Leben hatten und ließ mich fallen. Ich kann euch noch nicht mal sagen wieso das plötzlich passierte, zumal ich wirklich keinen Grund hatte. Ganz im Gegenteil, ich sollte glücklich und zufrieden sein, ging ganz entspannt die Promenade auf Malta entlang, hatte einen tollen produktiven Morgen mit einer Fotografin, habe ein wenig Arbeit erledigt bekommen, habe tolle Leute im Hostel kennengelernt und wurde berieselt von strahlendem Sonnenschein. Was war also das Problem?

Das Problem war, dass ich in einen Trott verfallen bin, statt Dinge in die Hand zu nehmen, wie ich es früher so drastisch getan habe, habe ich viel lieber meinen eigenen Hintern gepudert. Ich habe aufgehört zu arbeiten, weil ich müde war (oder keine Lust mehr hatte), statt das zu beenden was ich begonnen hatte. Ich habe negative Gewohnheiten wieder aufgenommen, aus reinem Fluchtgedanken.

Die Sache mit der Gemütlichkeit

Wir haben alle eine Stimme in unserem Kopf, die uns täglich in die verschiedensten Richtungen führt. Eine Stimme mit Zielen und Wünschen, die wir in unserem Leben erreichen wollen und eine Stimme des Komforts. Ich habe zu sehr auf die letztere Stimme gehört, habe lieber meinen eigenen Arsch gepudert, um nicht der Wahrheit ins Auge zu blicken. Fakt ist, Niemand wird auf einem weißen Pferd angeritten kommen und meine Probleme für mich lösen, Niemand wird mir den Weg zu meinen Zielen und Träumen ebnen und Niemand ist verantwortlich für mein Leben.

In der heutigen Gesellschaft neigen wir dazu uns gegenseitig Lügen zu erzählen, nur um uns nicht auf den Schlips zu treten. Wir suchen nach Ausreden die unsere aktuelle Lage und unsere persönliche Unzufriedenheit rechtfertigen. Aber jetzt mal ganz ehrlich…wenn ich 10, 20 oder 30 Jahre in einem Job arbeite, der mich nicht glücklich macht, nur weil die große weite Welt so böse wirkt, dann erzählt man sich lieber selbst Lügen, statt der Wahrheit ins Auge zu blicken und zu realisieren, dass man einfach ein Schisser ist.

Wenn ich jahrelang in einer Beziehung bin mit einem Menschen, der mir nicht gut tut oder mit dem ich mir keine Zukunft vorstellen kann, aber aus Gewohnheit und aus Angst vor dem Ungewissen mich lieber mit einer „Okay“ Beziehung zufrieden gebe, dann brauche ich mich nicht selber belügen, á la „So schlimm ist er/sie nicht, er/sie kann sich ändern oder er/sie ist ganz nett“.

„Own your own life“

Sei ehrlich zu dir selber! Du bist in dieser Situation weil du bewusst diesen Weg gegangen bist. Höre auf dich zu belügen und schaue der Wahrheit ins Gesicht. Sei dir bewusst, dass unsere kaputte Gesellschaft auf Lügen basiert und statt diese als Grund für „Limitierungen“ zu nehmen, sei dir bewusst, dass du ALLES in deinem Leben in der eigenen Hand hast. Auch wenn es manchmal nicht so scheint.

Fakt ist aber auch, dass wir zu Komfort neigen, bewusst oder unbewusst. Selbst für mich, die Person die sich eigentlich liebend gerne ins kalte Wasser schmeißt. Was gestern passiert ist, war die Realisierung, dass ich mir selber Dinge erzähle, da die Wahrheit zu sehr schmerzt. Alledings brauchen wir eine dicke Hautschicht, um unser Leben nach eigenen Regeln zu leben, statt bei kleinen Problemen zu zerbrechen und der einzige Weg dies zu erreichen ist härter und erlicher mit uns umzugehen. Statt die Opferrolle einzunehmen und nach Ausreden zu suchen, muss das Problem in die Hand genommen werden.

Fakt ist aber auch, dass wir zu Komfort neigen, bewusst oder unbewusst. Selbst für mich, die Person die sich eigentlich liebend gerne ins kalte Wasser schmeißt. Was gestern passiert ist, war die Realisierung, dass ich mir selber Dinge erzähle, da die Wahrheit zu sehr schmerzt. Alledings brauchen wir eine dicke Hautschicht, um unser Leben nach eigenen Regeln zu leben, statt bei kleinen Problemen zu zerbrechen und der einzige Weg dies zu erreichen ist härter und erlicher mit uns umzugehen. Statt die Opferrolle einzunehmen und nach Ausreden zu suchen, muss das Problem in die Hand genommen werden.

Du hast die Zügel in der Hand

Du bist Niemandem Rechenschaft schuldig den Weg zu gehen, der dich glücklich macht. Veränderungen und Wandel können ungewohnt sein, was eine ganz natürliche Angst in uns auslöst, aber sie ist notwendig, um uns aus dem Trott zu holen und uns den Weg zu einem Leben außerhalb der Komfortzone zu ebnen.

Alles was du erreichen möchtest und alles was du sein möchtest, ist bereits hier, du musst es nur ergreifen und den manchmal ungemütlichen Weg gehen, der dich zu deinem Ziel bringt.

Wie seht ihr das? Ertappt ihr euch selber manchmal dabei euch Dinge einzureden, nur um euch besser zu fühlen? Falls es euch interessiert findet ihr hier noch weitere Gedankenposts!

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2 Kommentare

  1. 3. Februar 2019 / 14:28

    Tja wahre Worte, ich finde du hast das Thema auf jeden Fall super auf den Punkt gebracht!

  2. 3. Februar 2019 / 16:23

    Das hast du mit knallharten Worten auf den Punkt gebracht!
    Liebe Grüße!

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