Gedankenpost – Wie eine kleine Katze mich das Entspannen lehrte

Gedankenpost - Wie eine kleine Katze mir das Entspannen lehrte - willascherrybomb

Hallo meine Lieben,
heute geht es um das Thema Entspannen und wie eine kleine Katze mich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt hat.

Ich finde es immer wieder beeindruckend wie schnell man in alte Verhaltensweise zurück verfällt. Lass es nur ein kleiner Rückschritt sein oder ein regelrechter Rückfall, doch mein Problem, seit ich Vollzeit Selbstständig bin, ist es das ich mir keine Auszeiten mehr gönne. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Job und bin dankbar, dass er mir das Reisen ermöglicht, doch braucht man ab und an mal eine Pause.

Besonders wenn der Job darauf basiert bei klarem Verstand zu sein, ist es notwendig sich Auszeiten zu gönnen und wieder Energie zu tanken. Die Sache mit der Selbstständigkeit ist dennoch, dass du keine festen Arbeitszeiten hast, keiner sagt dir wann du mit der Arbeit beginnen sollst und keiner sagt dir wann Schluss ist. Wenn du in deinem Job nach der Arbeit nach Hause gehst, hast du Feierabend und kannst dich deiner Freizeit widmen. Bei der Selbstständigkeit passiert es schnell, dass sich Beruf und Privatleben vermischen. Vor allem, wenn man bereits die Tendenz besitzt „Noch mal schnell die Mails zu checken“ und das am besten noch kurz vor dem Schlafen gehen.

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Für mich ist es auch oft ein Punkt, dass ich mir wenig Pausen gönne, da ich das was ich mache auch gerne mache und das Gefühl der Produktivität liebe. Ich kann mir mittlerweile auch gar nicht mehr vorstellen, diesen beruflichen „Druck“ beim Reisen nicht mehr zu haben. Natürlich hat es auch seine Nachteile auf Reisen zu arbeiten, aber das in den Tag hineinleben, ohne aktiv etwas zu machen, ist einfach nichts für mich. Ich denke auch, dass aus diesem Grund (oder einer dieser Gründe) es für mich ist, dass ich so viel ehrenamtlich arbeite und meine Zeit nutzen möchte, um etwas Gutes zu tun.

Entspannen – Darum ist es wichtig

In einer Zeit in der alles immer schneller geht, wir von Termin zu Termin rennen und rund um die Uhr mit Informationen bombardiert werden, brauchen wir Pausen, um nicht durchzudrehen. Damit meine ich nicht Pausen vor dem Laptop, Handy oder Fernseher. Ich meine auch keine Pausen in denen wir Musik hören oder unsere Sinne in den verschiedensten Wege beeinflussen, sondern einfach im Hier und Jetzt zu sein. Und lass mich euch sagen….das ist alles andere als einfach.

Wieder auf das Reisen bezogen sieht man es eigentlich täglich (und da schließe ich mich auch mit ein), man macht einen Trip, geht zum Strand oder macht was weiß ich nicht was und ist kontinuierlich damit beschäftigt Bilder zu machen. Das Thema habe ich übrigens auch schon in diesem Artikel angesprochen, falls es euch interessiert. Heißt, man ist nicht wirklich im Hier und Jetzt, da man dem eigenen Kopf keine Pause gönnt.

Wir brauchen Pausen, auch wenn wir das was wir beruflich machen, gerne machen. Das ist für mich immer noch sehr schwer umsetzbar und war für mich aber heute nochmal eine kleine Erinnerungsstütze…dank einer kleinen schwarzen Katze.

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Wie mit eine kleine Katze das Entspannen lehrte

Erstmal muss ich sagen, dass ich der ABSOLUTE Hundemensch bin, ich fand Katzen bis dato irgendwie merkwürdig. Die drücken sich an einen, fahren die Krallen aus und sind irgendwie immer schlecht gelaunte Mitbewohner. In diesem Hostel sieht die Welt aber ganz anders aus!

Wir haben 5 Hunde und 3 Katzen, darunter eine Baby Katze. Alles was ich bisher so an Hunden geschätzt habe, unter anderem das man mit ihnen spielen und faxen machen kann und sie sich krabbeln lassen, trifft hier nicht zu. Hier sind die Katzen aktiv und spielen und die Hunde liegen nur rum und zwei beißen sogar.

Heute morgen kam die kleine schwarze Katze namens „Black Friday“, ich nenne sie aber nur „Tiny Cat“ mal wieder kuscheln in mein Bett. Meine To-Do Liste ist wieder gefüllt bis oben hin und ich arbeitete an meinem Laptop. Sie machte es sich auf meinem Laptop bequem, sodass ich nicht weiter arbeiten konnte. Es war noch sehr früh und ich beschloss mich entgegen meiner To-Do Liste für 5 Minuten mit ihr hinzulegen. Sie kuschelte sich an mich, drückte ihren Kopf an meinen und schnurrte mir ins Ohr. Ich merkte den inneren Drang „Du musst noch das und das und das und das machen, du hast keine Zeit zum Entspannen, dir läuft die Zeit davon“, doch ignorierte ich diesen so gut es geht. Irgendwann fing ich an zu entspannen und war einfach nur da, in diesem Moment, ohne Handy, Laptop oder Fernseher. Einfach in diesem Moment. Streichelte die Katze, die mit ihren Pfoten auf und ab trat und es sich auf meinem Oberkörper gemütlich machte.

Ich war einfach nur da, ich war einfach nur glücklich, alles was ich brauchte hatte ich genau in diesem Moment und es war genug…

Kennt ihr solche Momente? Versuchte ihr diese aktiv in euer Leben zu implementieren? Hier findest du noch weitere Gedankenposts.

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5 Kommentare

  1. Sarah Kleiß
    7. April 2019 / 21:37

    Oh ja so wahr! Super schön geschrieben und sehr wahre Worte 🙂
    Liebst, Sarah von Belle Mélange

  2. 8. April 2019 / 20:06

    Genaus aus diesem Grund wäre ich gerne eine Katze! Jedenfalls hoffe ich, dass ich im nächsten Leben eine werde um auch zu lernen, wie es ist vollkommen zu entspannen. Manchmal vergessen wir das in dieser schnellen Welt!

    Liebe Grüße, Franzi
    von http://www.smellslikefashion.de

  3. Black Mara
    10. April 2019 / 21:40

    Wie eine kleine Katze mich das Entspannen lehrte – so passt der Titel grammatisch richtig auch zum schönen Inhalt 😉

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