Gedankenpost – Es ist keine Verabschiedung, es ist ein bis bald!

Gedankenpost - Es ist keine Verabschiedung, es ist ein bis bald! - willascherrybomb - yvonne karnath

Hallo meine Lieben,
heute berichte ich euch, warum es mir so schwer fällt mich von Menschen zu verabschieden. Eine Verabschiedung ist etwas, mit dem ich immer noch stark am hadern bin, hier erfahrt ihr wieso!

Ich habe schonmal in einem Gedankenpost angesprochen, dass es mir verdammt schwer fällt mich von Menschen zu verabschieden, heute gehe ich diesbezüglich nochmal in die Tiefe.

Für Leser die neu auf meinem Blog gelandet sind, jeden Sonntag veröffentliche ich meine Gedanken zu einem speziellen Thema. Meist sind es Konversationen, Erlebnisse oder Menschen, die mich in irgendeiner Art und Weise zum Denken angeregt haben und ich dies nun in meinem Artikel versuche zu verarbeiten.

Es ist keine Verabschiedung, es ist ein bis bald!

Diesen Spruch sagte Jorge zu mir, als er extra zum Flughafen gekommen ist, um sich von mir zu verabschieden. Ich wusste nicht das er vorbeikommt, vielmehr schrieb ich im kurz bevor ich das Hostel verlassen habe, einem Nachricht, dass ich nun fliege und ich mich gerne persönlich von ihm verabschiedet hätte. Am Check-In Schalter kam er dann auf mich zu, glücklich aber auch sichtlich geknickt. Wer Jorge noch nicht kennt, er ist der Gründer der Organisation Help2Oceans, mit ihm habe ich das Meer gereinigt und er ist zudem zu meinem Projekt mit den Kids gekommen, um eine Rede zu halten. Wir sind wirklich gute Freunde geworden und in den 6 Wochen die ich auf San Andres war, war er eine der Personen die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.

Ich bin nicht gut, wenn es um Verabschiedungen geht. Am liebsten würde ich mich einfach davon schleichen, mache dies aber nichts, weil das schon ziemlich scheiße wäre. Aber versteht mich nicht falsch, ich würde es dennoch lieber aus die Scheiß-Tour machen, als in die traurigen Augen von den Menschen zu schauen, mit denen ich doch so viel Zeit verbracht habe.

Die Verabschiedung gehört zum Reisen dazu

Ich bekomme diese Szene aus „Into the Wild“ nicht aus meinem Kopf, wie Alex einen Draht zu diesem älteren Mann aufgebaut hat. Schließlich verlässt er diesen und man kann regelrecht sehen wie das Herz des Mannes bricht. Genauso wie mit dem Mädel, welches Alex kennenlernt, auch hier verlässt er sie, um seine Reise fortzuführen.

Manchmal fühle ich mich wie Alex, ich treffe unglaublich tolle Menschen, die ich am liebsten in meinen Rucksack stecken und mitnehmen würde, doch ich kann und will das Reisen nicht aufgeben, habe immer noch keinen Drang mich irgendwo niederzulassen und generell fühle ich mich zu ruhelos, als das ich an einem Ort bleiben könnte.

Das bedeutet für mich, dass ich keine andere Wahl habe, als all diese Menschen wieder gehen zu lassen. Manchmal weiß ich auch, dass ich diese Personen nie wieder sehen werden, manchmal bin ich mir nicht sicher und manchmal weiß ich, aus irgendeinem Grund, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis mir diese Person wieder über den Weg läuft. Es ist komisch, wie eine innere Intuition, die mich bisher nicht enttäuscht hat.

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Die guten alten Gefühle

Jajaja, diese Gefühle! Und ich spreche nicht unbedingt von romantischen Gefühlen, denn selbst wenn ich Menschen kennenlerne und einen Draht habe, geht es schneller als gedacht, dass sich eine Freundschaft aufbaut. Dies passiert nicht immer, manchmal bauen ich dennoch eine emotionale Distanz auf, was die Verabschiedung erheblich erleichtert, aber manchmal habe ich das Gefühl gute Freunde gefunden zu haben, die ich unter Umständen, nie wieder sehen werde. Bisschen dramatisch oder?

Wie geht ihr mit der Verabschiedung um, seid ihr gut darin weiterzuziehen oder baut ihr schnell eine Bindung mit Menschen auf? Hier findet ihr weitere Gedankenposts!

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1 Kommentar

  1. 5. Mai 2019 / 16:00

    Abschied nehmen ist immer schwer. Aber man trifft sich immer zweimal im Leben.
    Liebe Sonntagsgrüße!

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