Gedankenpost: Die Schönheit des Reichtums

Gedankenpost: Die Schönheit des Reichtums - willascherrybomb - yvonne karnath

Hallo meine Lieben, heute geht es in meinem Gedankenpost um die Schönheit des Reichtums. Noch bevor ihr auf diesen Artikel klickt, sollte euch bewusst sein, dass ich mit Reichtum nicht im Sinne von Geld spreche, sondern darüber hinaus.

„The Beauty of Abundance“ diesen Gedanken hatte ich vor kurzem und irgendwie ging er mir nicht mehr aus dem Kopf. „Abundance“ kann auf Deutsch als „Reichtum“ oder „Fülle“ übersetzt werden, wobei beide Begriffe nicht das aussagen, was ich eigentlich meine.

Was ist Reichtum für mich?

Ich bekomme sehr oft die Frage gestellt wie viel ich eigentlich verdiene. Generell beantworte ich diese Frage nicht, da ich der Meinung bin, dass es Niemandem etwas angeht, da es extrem unwichtig ist. Nun habe ich diese Frage allerdings vor kurzem offen und ehrlich beantwortet und es direkt bereut. Nein ich bin nicht reich und nein ich bin auch nicht arm. Doch Reichtum ist für mich keine Zahl auf dem Konto oder Scheine in meiner Geldbörse, Reichtum geht darüber hinaus. Finanzieller Reichtum ist für mich genug zu haben, um mir meine Wünsche und Träume zu erfüllen. Mein Wunsch ist es jedoch nicht in einer fetten Villa mit Ferarri zu wohnen, sondern die Orte zu bereisen die mir auf der Seele liegen. Orte in denen ich Menschen und andere Kulturen kennenlernen kann und einfach mein Leben so ausleben kann, wie ich es möchte und wie es mich zufrieden stimmt.

Wie wir Geld mit wahrem Reichtum verwechseln

Ich denke das Geld wichtig ist, es sollte uns ermöglichen unsere Basis Bedürfnisse zu decken, oftmals wird dies allerdings mit wahrem Reichtum verwechselt. Wir denken nur weil wir ein Einkommen von XYZ haben, dass wir „reich“ sind. Die Wahrheit mag aber vielleicht sein, dass wir für diesen Betrag im Monat so viel Zeit und Nerven investieren müssen, dass kaum noch Zeit zum leben bleibt. Würdest du das wirklich als ein „reiches“ Leben bezeichnen?

Gedankenpost: Die Schönheit des Reichtums - willascherrybomb - yvonne karnath

Wie das Thema Geld immer und immer wieder aufkommt

Ehrlich gesagt nervt es mich langsam schon sehr. Vor allem seit meiner Zeit in Puyo, Ecuador, als ich diese ältere Deutsche kennengelernt habe, die wirklich konituierlich und jedes Mal als ich sie getroffen habe von Geld sprach, kommt es mir aus den Ohren raus. Ja, Geld ist wichtig, ja wir brauchen es zum leben, aber es sollte nicht unser Leben werden. Ich weiß wie es ist, wenn man mit leeren Taschen irgendwo steht und ich weiß wie es ist wenn man jeden Euro umdrehen muss, aber ich weiß auch zugleich, dass es immer eine Möglichkeit gibt. Man muss nur offen sein das Problem in die Hand zu nehmen und es zu lösen.

Geld sollte aber nicht über das Leben regieren, sondern es nur unterstützen. Es sollte als Unterstützung dienen, um die Dinge im Leben zu machen, nach denen man sich so sehr sehnt. Es ist nicht dazu da, um materielle Dinge anzuhäufen, die uns vielleicht einen Tag oder zwei Tage glücklich stimmen. Wir dürfen einfach nicht vergessen, dass es nur Papier ist, Papier das unsere Zeit repräsentiert, die wir investieren mussten, um dieses Papier zu bekommen. Dieses Papier kommt und geht, so wie auch unsere Zeit, sodass wir bewusster damit umgehen sollten.

Wieso das Thema Geld auf Reisen so präsent ist

Ich weiß nicht ob ich vorher meine Ohren mehr auf Durchzug gestellt habe oder ob es wirklich an Süd Amerika liegt, aber das Thema „Geld“ und „Finanzen“ tritt hier vermehrt in Konversationen auf. Vielleicht liegt es auch an mir, da mein Lebensstil nicht notwendigerweise der Norm entspricht und in vielen Menschen einfach Fragezeichen auslöst. Es liegt aber auch daran, dass ich oft durch das Ehrenamt und das Hostelleben mit Menschen unter einem Dach wohne, die sich stark mit dem Thema Geld befassen.

Reichtum gibt es in Fülle

Meine Interpretation von Reichtum hat kaum etwas mit Geld an sich zu tun, Geld ist mehr Mittel zum Zweck, doch Reichtum ist für mich die Chance und Möglichkeit ein Leben zu führen, so wie man es sich wünscht. Ein Leben in dem man nicht hungern muss, die Chancen hat den Traumjob auszuüben, Sicherheit, liebende Menschen um einen und vor allem auch den Weg im Leben einschlagen zu können, der einen erfüllt. Der Weg sollte aber nicht sein lediglich Geld zu machen, sondern das Leben so erfüllend wie möglich zu gestalten.

Diese Art des Reichtums gibt es in Fülle, jeder Mensch kann diesen wahren Reichtum haben. Dieser Reichtum lässt keinen Platz für Neid oder Habsucht, sondern es gibt ihn zur genüge. „Abundance“ ist meiner Meinung nach der treffendere Begriff. Aus diesem Grund, wenn ich mal wieder ein wenig das Gefühl habe, als seien die Personen mit denen ich über das Thema spreche neidisch oder zumindest äußern sie den Wunsch es mir gleich zu tun, dann antworte ich immer wieder, dass es alle Menschen genauso erreichen können. Es gibt die Möglichkeiten zur genüge, es gibt das Geld zur genüge (wenn man dies anstrebt) und es gibt die Zufriedenheit zur genüge.

Wie stehst du zu diesem Thema? Ist Geld für dich der Inbegriff des Reichtums? Mehr Gedankenposts findest du hier!

Gedankenpost: Die Schönheit des Reichtums - willascherrybomb - yvonne karnath
Teilen:

3 Kommentare

  1. 30. Juni 2019 / 21:01

    Ein wunderschöner Text. Darüber habe ich mir ebenfalls schon oft Gedanken gemacht. Für mich ist Reichtum eine gute Kindehit gehabt zu haben. Viel Liebe von Menschen empfangen haben zu dürfen und somit geben zu können. Geld beruhigt, macht aber nicht glücklich. Liebst Jasmine

  2. 30. Juni 2019 / 22:10

    Geld ist mir nicht so wichtig, so lange ich meine Wohnung bezahlen kann 😀

  3. Klar sind die neidisch, schließlich kann es sich nicht jeder leisten, um die Welt zu reisen. Und das nicht mal unbedingt finanziell. Und es stimmt nicht, dass alle das erreichen können. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Verpflichtungen, die dem entgegen stehen.

    Von mir will die Krankenkasse z.B. fast 500€ im Monat (von denen ich wohl gut die Hälfte wiederbekomme und in Einkommenssteuer „investiere“)… keine Krankenversicherung wäre auch keine Option für mich. Und schon gibt es einen Zwang, Geld zu verdienen.

Kommentar verfassen

Copyright

Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.