Gedankenpost: Ein wahr gewordener Traum

Gedankenpost: Ein wahr gewordener Traum - willascherrybomb - antarktis

Hallo meine Lieben,
es ist gerade Tag 6 in der Antarktis und ich muss mich immer noch kneifen. Heute möchte ich euch daher von meinem wahr gewordene Traum berichten.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich seit Jahren von der Antarktis schwärme. Ich kann euch noch nichtmal sagen, wann die Faszination angefangen hat. Vermutlich ist es einfach die Sehnsucht Länder und Orte zu bereisen, die so ganz anders sind als Deutschland. Zudem pushe ich mich sehr gerne, vor allem in kaltes Wasser (haha Wortwitz).

Wenn auf einem Traum ein Plan wird

Ich habe euch bereits in diesem Gedankenpost davon berichtet, was beziehungsweise welche Situation mit den letzten Tritt in den Hintern gegeben hat, um endlich meinen Traum in die Tat umzusetzen. Oftmals reden wir uns so viele „Gründe“ ein, wieso wir etwas bestimmtes nicht machen können, doch eigentlich regiert uns nur die Angst.

Da ich so gerne „The Alchemist“ von Paolo Coehlo zitiere, gibt es nun wieder eine kleine Referenz. Falls ihr euch an den Teil der Geschichte erinnert, als der Junge Geld verdienen muss, um seinen Traum zu verwirklichen und dann in dem Laden für Kristalle arbeitet? Der Besitzer hatte auch einen Traum (Schande auf mein Haupt, ich habe gerade vergessen welchen), doch er wollte diesen nicht verwirklichen, da er Angst davor hatte was danach kommt. Für ihn war die Faszination wichtiger und schöner als die schließliche Umsetzung.

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Auch ich habe daran gedacht und mich lange mit der Frage „Was kommt danach?“ auseinandergesetzt und nein, ich habe keine Antwort gefunden. Doch wie mit allem im Leben, möchte ich nicht die Angst und in diesem Fall die Angst vor dem Ungewissen, mich davon abhalten lassen etwas zu tun, was mir so auf der Seele brennt.

Die Schönheit im Ungewissen

Das ganze Jahr über habe ich mich darauf vorbereitet und die Vorfreude genossen. Man sagt so schön „die Vorfreude ist die schönste Freude“, doch das stimmt in diesem Fall nicht. Ich komme gerade von einem Zodiac Cruise zurück, was bedeutet, dass wir mit einem kleinen Boot (nur 9 Leute) zwischen Eisblöcken und der Antarctic Peninsula gefahren sind, dabei haben wir Pinguine und Seelöwen gesehen, sind mit dem Zodiac auf eine Eisscholle gefahren und konnten diese unglaubliche Kulisse genießen und ich kann sagen….und das heißt viel…ich war in meinem Leben noch nie glücklicher!

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Ich habe kein Angst vor dem Ungewissen mehr, denn meine Liste an Dingen, so verrückt sie auch sein mögen ist noch lang. Die Antarktis war und ist immer noch das was mich auf dieser Welt am meisten beeindruckt und diese nun endlich hautnah erlebt zu haben, ist etwas was ich niemals vergessen werden. Genauso wie ich jetzt an dem Punkt stehe, indem ich mein Leben wieder neuorientieren muss, musste ich dies auch um meinen Traum zu erfüllen. Wenn ich es also schonmal gemacht habe, wieso sollte ich das Angst haben?

Es ist irgendwie auch schön das Leben ziehen zu lassen, nicht immer einen Plan zu haben, sondern einfach zu schauen, welche Türen sich so öffnen. Wer weiß was kommt? Für diesen Moment schwebe ich noch auf meiner antarktischen Wolke 7.

Warst du schonmal in der Situation, in der du einen deiner größten Träume verwirklicht hast? Weitere Gedankenposts findet ihr hier!

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2 Kommentare

  1. Larissa
    24. November 2019 / 22:57

    Ein sehr schöner Post und tolle Bilder! Dein Glück ist durch die schön geschriebenen Zeilen total spürbar.
    Liebe Grüße

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