Gedankenpost: Stop trying!

Gedankenpost: Stop trying! - willascherrybomb - yvonne karnath

Hallo meine Lieben, heute gehe ich darauf ein wieso wir alle uns die Phrase „Stop trying“ mehr zu Herzen nehmen sollten!

Wie Charles Bukowski es auf seinem Grabstein stehen hat „Stop trying“ und das von Jemandem, der im Prinzip sein ganzes Leben investiert hat Schriftsteller zu werden, unzählige Stunden, unzählige Niederschläge, etc. und es dann in seinen 50ern endlich geschafft hat. Aber ist „Stop trying“ nicht ein absoluter Gegensatz? Hat er nicht all seine Energie investiert, um es zu schaffen, sodass es doch lieber heißen sollte „Never stop trying“?

„Stop trying“ – Ist es der richtige Weg?

In der heutigen Zeit, in der wir uns selber so viel Druck machen, an 5 Projekten gleichzeitig arbeiten, die Welt bereisen, einen großen Freundeskreis aufbauen, den Körper fit und vital halten und gleichzeitig noch den perfekten Partner finden wollen, erscheint es doch so als würden wir uns reinhängen müssen, um das Beste aus unserem Leben zu machen oder? Wie kann also ein jetzt weltberühmter Schriftsteller uns den Rat geben „Stop trying“?

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Ich denke das der Grund des Übels auf dem gesellschaftlichen Druck liegt, der uns im Glauben lässt, dass unser Leben einem bestimmten Muster folgen muss, sodass wir „glücklich“ sind. Demnach ergeben wir uns diesem Druck und laufen einem Ideal hinterher. Wenn wir uns Interviews oder Biografien von (im gesellschaftlichem Auge) erfolgreichen Menschen anschauen, dann liegt meistens der Fokus auf „harter Arbeit“, sodass wir in dem Glauben gelassen werden, dass wir hart arbeiten müssen, um das zu bekommen was wir wollen im Leben. Doch sicherlich wirst du auch schonmal in der Situation gewesen sein, dass plötzlich etwas kam, sei es ein Job Angebot welches ziemlich gut bezahlt ist und du das Gefühl hast, als hättest du nicht hart genug dafür gearbeitet, sodass du es nicht verdient hast.

Der Lebensflow

Tatsache ist nun mal, dass wir Dinge die wir wirklich gerne machen und die unser Herz zum springen bringen nicht erzwingen müssen. Wir machen sie, weil sie uns glücklich machen, weil sie uns das Gefühl geben, etwas Gutes zu tun. Der „perfekte“ Partner kann nicht erzwungen werden, auch wenn wir täglich auf ein Date mit einer anderen Person gehen und all die online Dating Webseiten abklappern. Wir können Menschen nicht zwingen unsere Freunde zu sein, manchmal stimmt es eben einfach nicht.

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Ganz im Gegenteil, genau dieses krampfhafte Versuchen zerstört genau diese Situationen und Momente. Wo ist denn die Magie, wenn wir plötzlich aus heiterem Himmel eine Person kennenlernen, die uns von den Socken haut, statt von einem Date zum anderen zu springen? Wo ist die Begeisterung etwas zu machen, was einen selber glücklich macht, statt einem Ideal zu folgen, welches gesellschaftlich als „erfolgreich“ gilt? Ihr versteht worauf ich hinaus möchte. Das bedeutet nicht, dass meiner Ansicht nach ein ideales Leben ist, sich zurück zu lehnen und zu „gucken was kommt“. Man wird keinen Partner finden, wenn man sich im Zimmer versteckt und man wird nicht den optimalen Job finden, wenn man nicht die nötige Arbeit investiert. Doch auch hier geht es um Balance. Es zu versuchen, Chancen zu ergreifen, offen sein für Möglichkeiten, statt verbissen etwas erzwingen zu wollen, ist die Devise.

So, ich belasse es nun dabei. Ich hoffe ich konnte euch inspirieren einfach mal dem Leben zu vertrauen und zu akzeptieren was kommt und was geht. Hier findet ihr weitere Gedankenposts!

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1 Kommentar

  1. 23. Dezember 2019 / 22:58

    In einem sehr guten Buch las ich folgenden Satz: „Wenn du etwas erreichen willst, überlege dir den allerkleinsten Schritt, den du gehen musst.“

    Nicht zu viel überladen. Einen Schritt nach dem anderen. Dann kommt keine Überforderung.

    Liebe Grüße
    Dahi Tamara

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