Gedankenpost: Wir sitzen doch alle im selben Boot

Gedankenpost: Wir sitzen doch alle im selben Boot - willascherrybomb

Hallo meine Lieben,
es ist mal wieder Sonntag und demnach Zeit für einen neuen Gedankenpost. Ich genieße mein Leben in Mexiko Stadt mehr und mehr und habe langsam das Gefühl Fuß zu fassen in diesem absoluten Chaos. Neben langen Spaziergängen, unzähligen Dingen, die man machen kann, sind wohl die Konversationen und Begegnungen hier in dieser Metropole mein liebster Aspekt. Vor allem die Konversationen lassen mich mehr und mehr realisieren, dass wir doch alle im selben Boot sitzen.

Aller Anfang ist schwer, das habe ich schon in diesem Gedankenpost versucht zu verarbeiten, doch nicht nur das. Das Leben kann manchmal verdammt schwer sein, dabei versuchen wir uns mit motivierenden Zitaten, positiven Gedanken und der ein oder anderen Party Nacht über Wasser zu halten. Für mich war auch der Start hier in Mexiko Stadt alles andere als einfach, doch oftmals sieht man nur die eigene Perspektive, die nicht unbedingt der absoluten Realität entsprechen muss. Erst in Konversation lernt man andere Leben, Eindrücke und Gedanken kennen, die einem dann die Augen zu mehr öffnen. Bildlich gesehen kann man sagen, sie verändern die eigene Schwarz und Weiß Sicht in einen runden Regenbogen.

Konversationen und Begegnungen

Um hier Fuß zu fassen und mein Leben aktiv in eine neue Richtung zu drehen, ist es unumgänglich mit Offenheit auf diese neue Phase im Leben zuzugehen. Doch wie sicherlich jeder von euch weiß, jedes Mal wenn man etwas Neues beginnt, sich in Gewässer begibt die man nicht kennt und sich dennoch pusht, dann ist das verdammt angsteinflößend. Da geht es mir nicht anders.

Das Besondere an Mexiko Stadt ist allerdings, dass es hier sehr viele Auswanderer und Expats gibt, demnach viele Menschen die in der gleichen Situation wie ich sind oder zuvor waren und den Sprung geschafft haben. Für mich ist es aber nicht nur das, sondern zugleich die Umstellung des Lebensstils. Ein eigenes Zimmer haben, einen Alltag aufzubauen, Freunde zu finden, selbst kleine Dinge wie zu einem Geburtstag eingeladen zu werden, all dies ist neu für mich, da ich scheinbar die letzten 4 Jahre eine Pause vom traditionellen Leben und der Gesellschaft genommen habe.

Mit vielen neuen Menschen in Kontakt zu kommen, sollte für mich kein Problem sein, da dies nun mal ein Teil des Reisens ist, doch hier ist es anders. Mexiko Stadt ist voll von interessanten, verrückten und auch reichlich abgefuckten Persönlichkeiten. Es kann manchmal schwer sein damit umzugehen, doch auch hier bin ich nicht alleine.

Es ist wie der Beginn des Studiums

Irgendwie erinnert mich diese Situation in Mexiko Stadt an den Beginn meines Studiums vor einigen Jahren. Ein Haufen Menschen willkürlich zusammengeschmissen, auf der Suche nach Kontakt und Stabilität. Die Menschen sind offener, da vor allem der Beginn des Studiums die Zeit ist in der wir unseren Freundeskreis finden, den wir dann meist bis zum Ende und darüber hinaus haben. Da es hier so viele Menschen gibt, die ebenfalls in meinen Schuhen stecken und ebenfalls versuchen aus dieser Situation das Beste zu machen, merke ich mehr und mehr wie wir doch alle im selben Boot sitzen.

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Lehne dich zurück – Wir sitzen doch alle im selben Boot

Nicht nur im Bezug zu Mexiko Stadt finde ich sollten wir mehr und mehr realisieren, dass wir alle im selben Boot sitzen. Wir haben alle keine Ahnung was wir mit unserem Leben machen, wie das Leben überhaupt funktioniert, wir machen alle Fehler (und lernen meistens daraus), wir haben alle unsere Unsicherheiten, Probleme, Dämonen die wir bekämpfen und statt uns gegenseitig das Leben auch noch schwerer zu machen, sollten wir uns daran erinnern, dass wir uns eigentlich alle ähnlicher sind als wir denken. Vor allem in der heutigen Gesellschaft ist dies in meinen Augen so wichtig wie nie. Ehrlich, offen, verständnisvoll und liebevoll sein, sollte auf der täglichen To-Do Liste stehen, wir haben doch alle keine Ahnung was wir machen, da lebt es sich besser gemeinsam als gegeneinander.

Hinterlasse doch gerne deine Gedanken zu diesem Artikel in den Kommentaren! Weitere Gedankenposts findest du hier!

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