Angkor Wat in Kambodscha: So war meine Erfahrung

Angkor Wat Kambodscha

Hallo meine Lieben, Heute gibt es den ersten Blogpost zu Angkor Wat in Kambodscha, DAS
Wahrzeichen Kambodschas
. Man sagt immer so schön „Wenn man Angkor Wat nicht
gesehen hat, dann war man auch nicht in Kambodscha , um einmal zu
verdeutlichen wie viel Wert die Kambodschaner darauf legen.

Angkor Wat in Kambodscha: 3 Tage Tour

Gegen 10 Uhr hat uns der Tuk Tuk Fahrer also direkt vor
unserem Hostel abgeholt
. Sagen wir mal so Jake (natürlich nicht sein richtiger
Name, habe auch Kambodschaner mit Namen wie „Honey“ oder „Britney“ getroffen)
ist ein Fall für sich. Klein, schmal,
ziemlich durcheinander, aber sehr liebenswert. Wir hatten vor am ersten
Tag nur die typische kleine Tour zu machen und die populärsten Tempel abzuklappern,
wie Angkor Wat und Ta Phrom. Die komplette Route gibt es auch im Internet, da
es die Standardroute ist.

Wir haben schon vor Beginn gewusst, dass wir gerne 3 Tage
das Angkor Gelände besichtigen
möchten, daher haben wir uns einen 3-Tages-Pass
für 40€ gekauft
. Es wurde ein Foto gemacht, welches dann auf den Pass gedruckt
wurde, um sicher zu gehen, dass man ihn nicht an wen anders weitergibt. Schon
konnte es losgehen und wir heizten mit dem Tuk Tuk los.

Schon früh wurde klar, Jackie-Boy liebt Musik! Leider hatte
der Gute kein Geld für eine Stereo Anlage im Tuk Tuk (das möchte er aber
ändern), sodass er uns einfach mit seiner liebreizenden Stimme beehrte…naja… 

 Angkor Wat in Kambodscha Tag 1

Angkor Wat war unser erster Punkt, ich hab richtige
Adrenalinkicks bekommen, weil der Tempel so wahnsinnig toll aussieht und habe
mir nur gedachte „Endlich bin ich da!“, da ich mich schon Wochen vorher darauf
gefreut habe. Natürlich war er sehr überfüllt, aber da es auch ein großes
Gelände war ging es mehr oder weniger. Lediglich die Chinesen mit ihrem
scheeeeeeiß Selfie-Sticks
gingen mir so dermaßen auf die Nerven, dass ich die
am liebsten alle umgehauen hätte und diese Aggressionen zogen sich leider die
ganzen 3 Tage
. Es ist nur dieses massive Fotowahn, den ich in so einem
eindrucksvollen Tempel ja auch nachvollziehen kann, sondern die absolute
Respektlosigkeit die diese Leute an den Tag gelegt haben! Man wurde
weggeschubst, umgerannt, einem wurde fast das Auge mit diesen scheiß Sticks
ausgestochen (ebenso mit den scheiß Regenschirmen) und diese Leute versperren
den kompletten Weg
und alle Leute dahinter müssen in der brütenden Hitze
warten, bis diese Pfeifen ihre Foto-Session beendet haben. So, kleiner Exkurs
beendet!

 

Man konnte Angkor Wat auch noch besteigen, jedoch hätten wir
45 Minuten warten müssen
(gibt Schilder) und das war es uns definitiv nicht
wert. Leider hat es die Hitze und die vielen Menschen sehr anstrengend gemacht.

Nach Angkor Wat haben wir noch weitere kleinere Tempel
besichtigt, ehrlich gesagt weiß ich die Namen nicht mehr, abgesehen von Ta
Phrom.

Ta Phrom ist nämlich sehr bekannt, da ein paar Szenen von
Tomb Raider dort gedreht wurden.
Ich war ein wenig schockiert als ich ihn
gesehen habe, da er von allen Tempeln der war, der am meisten zerstört war. Ich
habe mir auch später nochmal die Fotos aus Tomb Raider angeschaut und muss
sagen, dass da sehr viel verändert wurde, dachte es wäre doch ein wenig
natürlicher.

Angkor Wat Kambodscha

 Angkor Wat in Kambodscha Tag 2

an unserem zweiten Tag in Angkor Wat hieß es früh aufstehen,
denn Jackie-Boy hat uns bereits um 5 Uhr abgeholt. Wir wollten unbedingt den
Sonnenaufgang über Angkor Wat sehen und Jackie-Boy versicherte uns einen Platz,
der nicht so überfüllt ist wie direkt vor dem Tempel. Stattdessen fuhren wir in
absoluter Dunkelheit zu einem Berg.

Netterweise ist Jackie-Boy nicht
mitgekommen, sondern zeigte nur in eine Richtung und meinte, dass wir in der Dunkelheit
dort langgehen sollen. Wir beiden Schlauen haben natürlich nicht an
Taschenlampen gedacht
, aber hatten Glück, da zwei Engländer in dieselbe
Richtung gehen wollten
. Wir laufen also los und plötzlich gab es mehrere Wege!
Super gemacht Jackie-Boy, aber nach längerem hin und her standen wir also vor
einem Tempel den man besteigen konnte. Oben waren bereits ein paar Leute, aber
nicht zu viele. Leider wurde gerade an dem Tempel gebaut, sodass oft die Sicht
versperrt war, zudem war es sehr kalt.

Kurz gesagt, es war mehr oder weniger ein flop, Angkor Wat
konnte man nur ganz klein in der Ferne sehen
, aber wir haben uns mehr
versprochen. Danach ging es direkt los mit der großen Tour.
Die große Tour wird eigentlich nur als „groß“ bezeichnet, da die
Tempel weiter auseinander liegen
, aber von der Anzahl der Tempel her tut sich
da nicht viel. Die genaue Route findet ihr auch hier wieder im Internet.

Da wir direkt nach dem Sonnenaufgang schon losgefahren sind,
war es noch sehr angenehm von der Temperatur und zudem waren viele Tempel nicht
so überfüllt wie am Tag zuvor
. Da viele Touristen auch nur die Tagestour
machen, um die bekanntesten Tempel zu sehen. Es war also viel schöner und man
konnte dieses ganze Erlebnis mehr genießen.

Um 4 Uhr waren wir dann auch schon wieder im Hostel und
konnten noch ein wenig den Tag genießen
.

Noch eine halbe Ewigkeit später teilte er uns dann mit das
er Durchfall hat
. Er ist aber leider auch so ein Mensch dem man das nicht übel
nehmen kann, da er einfach zu drollig is
t. Haben dann noch ein Gruppenfoto
gemacht und als ich es ihm gezeigt habe, zeigt er auf sich und sagt nur
„Handsome, handsome!“ und wollte das Bild haben. Ich vermute mal das Bild hängt
jetzt in seinem Tuk Tuk.

Da der letzte Sonnenaufgang so ein flopp war, wollten wir
nun den Sonnenaufgang doch direkt vor Angkor Wat erleben und sind somit wieder
um 5 Uhr in den Tag gestartet. Es stimmt schon, dass es ziemlich überfüllt war,
doch aus irgendeinem Grund haben sich die meisten Menschen nur auf einer Seite
versammelt
. Wir sind direkt auf die andere Seite gegangen, konnten uns einen
Platz in der ersten Reihe sichern und das Spektakel in Ruhe genießen. Es sah
wirklich wahnsinnig beeindruckend aus und das frühe Aufstehen hat sich
definitiv gelohnt!

Nun ging es wieder los, diesmal standen nur 2 Tempel auf dem
Programm und einen Wasserfall
, dieser war jedoch fast 2 Stunden entfernt.
Jackie-Boy war wieder richtig gut drauf, hat die ganze Fahrt über gesungen und
zwischendurch sogar (ich vermHier findest du meine anderen Kambodscha ute mal) gerappt.
Wir schauten uns also die Tempel
an und machten uns dann auf den Weg zum Wasserfall. Wir wurden wie am Tag zuvor
vor einem Berg abgesetzt und Jackie-Boy sagte uns, dass wir 1,5 Kilometer den
Berg hinauf gehen sollten
. Hörte sich easy peasy an, war es nur leider nicht,
weil es verdammt steil den Berg hinauf ging und langsam wurde es wieder warm.
Nach einer halben Ewigkeit und jeder Menge Pausen kamen wir endlich oben an,
nur um festzustellen, dass der Wasserfall trocken ist, also alles für nichts!

Zum Schluss hat uns Jackie-Boy noch zu sich nach Hause
eingeladen und wollte uns seinen Bruder und seinen Vater vorstellen.
Wir fanden
das super nett und ich habe mir ehrlich gesagt schon die verrücktesten
Szenarien ausgemalt. Doch es lief ganz anders als gedacht, wir wurden
regelrecht dort abgeliefert, damit Jackie-Boy ne Runde duschen kann. Als er
nach Ewigkeiten wiedergekommen ist, wollte er uns nur schnell mitteilen „I have
to shit!“, alles klar gib alles!

Hier findest du meine anderen Kambodscha Artikel!

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