Italien Rundreise mit dem Auto: die perfekte Route für 14 Tage

Italien Rundreise mit dem Auto die perfekte Route für 14 Tage

Kurz gesagt: 14 Tage sind perfekt für eine erste Italien-Rundreise mit dem Auto – du kombinierst Seen, Kunststädte, Toskana-Hügel und Küste, ohne zu hetzen. Meine bewährte Route: Gardasee → Venedig → Bologna → Florenz & Toskana → Cinque Terre → Rom. Rechne mit rund 1.600–2.400 € pro Person inkl. Mietwagen (Stand 2026), reise am besten von Mai/Juni oder September/Oktober und beachte unbedingt die ZTL-Fahrverbotszonen in den Altstädten – dort parkst du außerhalb und gehst zu Fuß. Andiamo!

Zuletzt geprüft: Oktober 2026

Hallo meine Lieben! Kaum ein Land eignet sich so gut für einen Roadtrip wie Italien: kurze Wege, traumhafte Landstraßen und hinter jeder Kurve ein neues Postkartenmotiv. Genau deshalb bekomme ich so oft die Frage: „Willa, wie plane ich eine Italien-Rundreise mit dem Auto für 14 Tage?“

0271860e68e74723b77ee4446263c92e

*Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Diese sind ein einfacher und für dich kostenfreier Weg, um meinen Blog zu unterstützen. Danke!

In diesem Guide bekommst du meine komplette Italien Rundreise mit dem Auto – Etappe für Etappe, mit Kosten, bester Reisezeit und den wichtigsten Fahr-Tipps (Stichwort ZTL). Am Ende hast du eine Route, die du direkt so nachfahren kannst.

Warum Italien perfekt für einen Roadtrip ist

Italien ist überschaubar, abwechslungsreich und wunderbar zu erfahren. In zwei Wochen kombinierst du oberitalienische Seen, die Lagunenstadt Venedig, das kulinarische Bologna, die Hügel der Toskana, die farbenfrohe Küste der Cinque Terre und zum Schluss die Ewige Stadt Rom. Mit dem eigenen Auto bist du flexibel und erreichst auch die kleinen Bergdörfer, die kein Zug ansteuert.

Wenn du Lust auf noch mehr Europa hast, wirf einen Blick auf meine 25 Urlaubsziele in Europa – da ist bestimmt dein nächster Roadtrip dabei.

Die 14-Tage-Route im Überblick

  • Tag 1–2: Gardasee – Ankunft, Mietwagen übernehmen, entspannter Auftakt am See.
  • Tag 3–4: Venedig – Lagunenstadt, Auto in Mestre parken.
  • Tag 5: Bologna – die kulinarische Hauptstadt Italiens.
  • Tag 6–8: Florenz & Toskana – Kunst, Siena, San Gimignano, Val d’Orcia.
  • Tag 9–10: Cinque Terre – fünf bunte Dörfer an der Steilküste.
  • Tag 11–14: Rom – grandioser Abschluss in der Ewigen Stadt.

Etappe 1: Gardasee – sanfter Auftakt

Die meisten fliegen nach Verona, Bergamo oder Mailand und übernehmen dort den Mietwagen. Der Gardasee ist ein perfekter, entspannter Start: Orte wie Sirmione, Malcesine oder Riva del Garda laden zum Ankommen ein. Ein erstes Gelato, ein Spaziergang an der Promenade – und der Urlaub kann beginnen.

Buche deine Touren hier:*

Etappe 2: Venedig – die Lagunenstadt

Weiter geht es nach Venedig. Wichtig: In Venedig selbst fährt kein Auto – du parkst am Festland in Mestre oder am Tronchetto und fährst mit Zug oder Vaporetto hinein. Verliere dich in den Gassen, fahr mit dem Vaporetto den Canal Grande entlang und genieß die einzigartige Stimmung. Alle Highlights findest du in meinem Venedig-Reiseguide.

Buche deine Touren:*

Etappe 3: Bologna – ein Fest für Feinschmecker

Bologna ist mein Geheimtipp für Genießer: Heimat der Tortellini, der Mortadella und der echten Ragù. Schlender durch die kilometerlangen Arkaden, steig auf einen der schiefen Türme und iss dich einmal quer durch die Emilia-Romagna. Ein Tag reicht für einen ersten Eindruck.

Buche deine Touren:*

Etappe 4: Florenz & die Toskana

Jetzt kommt das Herzstück: die Toskana. In Florenz wartet die geballte Kunst der Renaissance – Dom, Uffizien, Ponte Vecchio. Von dort erkundest du mit dem Auto die sanften Hügel: das mittelalterliche Siena, die Türme von San Gimignano und die Zypressenalleen des Val d’Orcia. Genau dafür liebt man den Roadtrip – einfach anhalten, wo es schön ist.

Buche deine Touren:*

Etappe 5: Cinque Terre – fünf Dörfer am Meer

Von der Toskana geht es an die ligurische Küste zu den Cinque Terre. Die fünf bunten Fischerdörfer kleben spektakulär an den Klippen. Auch hier gilt: Die Dörfer sind weitgehend autofrei – parke in La Spezia und nutze den bequemen Zug, der alle fünf Orte verbindet.

Buche deine Touren:*

Etappe 6: Rom – grandioses Finale

Zum Abschluss die Ewige Stadt: Rom. Kolosseum, Vatikan, Trevibrunnen, römische Abende bei Pasta und Wein – hier brauchst du mehrere Tage. Mein Tipp: Gib den Mietwagen am besten schon bei der Ankunft in Rom ab (viele Anbieter erlauben eine Einweg-Miete), denn im Zentrum ist Autofahren mit den ZTL-Zonen mehr Stress als Nutzen.

Buche deine Touren:*

Was kostet eine Italien-Rundreise mit dem Auto?

Als grobe Orientierung pro Person für 14 Tage (Stand 2026, inkl. Mietwagenanteil, ohne Anreiseflug):

  • Sparsam (einfache B&Bs, Küche teils selbst, kleiner Mietwagen): ca. 1.100–1.500 €
  • Mittelklasse (schöne Hotels/Agriturismi, Restaurants, Kompaktwagen): ca. 1.600–2.400 €
  • Komfort (Boutique-Hotels, Fine Dining, größerer Wagen): ab ca. 3.000 €

Kalkuliere zusätzlich Maut (Autostrada), Sprit und Parken ein – gerade Parken in den Städten kann ins Geld gehen. Ein kleinerer Wagen spart Sprit und passt besser in enge Altstadtgassen.

Beste Reisezeit für deine Italien-Rundreise

Ideal sind die Nebensaison-Monate Mai/Juni und September/Oktober: angenehme Temperaturen, weniger Menschenmassen und niedrigere Preise. Der Hochsommer (Juli/August) ist heiß und voll – vor allem in den Städten. Im Frühling und Herbst zeigt sich besonders die Toskana von ihrer schönsten Seite.

Autofahren in Italien: Das musst du wissen

ZTL-Zonen (Zona a Traffico Limitato): Fast alle italienischen Altstädte haben Fahrverbotszonen, die per Kamera überwacht werden. Fährst du unerlaubt hinein, drohen empfindliche Bußgelder – oft erst Wochen später per Post. Parke deshalb immer außerhalb der Altstadt und geh zu Fuß.

Maut & Vignette: Auf den Autobahnen (Autostrada) zahlst du Maut per Ticket, keine Vignette. Tanken: „Servito“ (mit Bedienung) ist teurer als „Fai da te“ (Selbstbedienung). Und: Ein kleineres Auto ist in Italien fast immer die bessere Wahl.

Wenn du mehr Zeit hast: Italien über 14 Tage hinaus

Diese Route deckt den Norden und die Mitte ab. Wer drei Wochen hat, hängt besser eine zweite Etappe an, statt die bestehende zu verdichten. Italien ist länger, als es auf der Karte wirkt: Von Rom nach Apulien sitzt du gut vier Stunden im Auto, nach Sizilien kommt eine Fähre dazu.

  • Dolomiten – wenn du die Route lieber im Norden verlängerst als nach Süden ziehst. Gut kombinierbar mit dem Gardasee am Anfang.
  • Amalfiküste – der Klassiker südlich von Rom. Die Küstenstraße ist eng und in der Hochsaison verstopft; mit dem Mietwagen ist das anstrengender, als die Bilder vermuten lassen.
  • Apulien – Trulli, Olivenhaine, weniger Touristen. Der entspannteste Teil des Landes zum Autofahren.
  • Sizilien – eine Reise für sich, nicht ein Anhang. Plane die Fähre und mindestens eine Woche ein.
  • San Marino – ein kurzer Abstecher auf dem Weg zwischen Toskana und Adria, kein eigenes Reiseziel.

Ein Hinweis aus eigener Erfahrung: lieber vier Orte richtig als acht im Vorbeifahren. Wer die Route streckt, verbringt den Urlaub im Auto.

Häufige Fragen zur Italien-Rundreise mit dem Auto (FAQ)

Wie lange sollte eine Italien-Rundreise mit dem Auto dauern?

14 Tage sind ideal, um Norditalien und die Toskana bis Rom entspannt zu verbinden. Für den Süden (Amalfiküste, Neapel, Sizilien) solltest du zusätzliche Zeit oder eine eigene Reise einplanen.

Welche Route eignet sich für 14 Tage Italien mit dem Auto?

Bewährt ist die Route Gardasee – Venedig – Bologna – Florenz/Toskana – Cinque Terre – Rom. Sie verbindet Seen, Kunststädte, Hügellandschaft und Küste.

Was kostet eine 2-wöchige Italien-Rundreise?

Je nach Reisestil solltest du pro Person mit rund 1.100–1.500 € (sparsam) bis 1.600–2.400 € (Mittelklasse) inklusive Mietwagenanteil rechnen (Stand 2026), plus Maut, Sprit und Parken.

Worauf muss ich beim Autofahren in Italien achten?

Wichtigster Punkt sind die ZTL-Fahrverbotszonen in den Altstädten – dort niemals unerlaubt hineinfahren, sondern außerhalb parken. Außerdem: Autobahnmaut per Ticket und lieber ein kleines Auto wählen.

Mein Fazit

Eine Italien-Rundreise mit dem Auto ist Freiheit pur: Du bestimmst das Tempo, hältst an, wo es dir gefällt, und erlebst in 14 Tagen ein Best-of aus Kultur, Natur und Kulinarik. Halte dich an diese Route, plane Puffer für spontane Stopps ein – und lass dich von der Dolce Vita treiben. Buon viaggio, meine Lieben!

Weitere Rundreisen gefällig? Schau dir auch meine Mexiko Rundreise in 3 Wochen und meine Costa Rica Rundreise in 2 Wochen an.

11 Kommentare

  1. 25. Juli 2018 / 14:14

    Hallo meine Liebe,

    wow! Was für wundervolle Bilder und so viele tolle Informationen, am liebsten würde ich sofort in den Urlaub fahren. Italien ist sicherlich wunderschön, das zeigen schließlich deine Bilder. Danke dafür!

    Ganz viel Liebe
    Katrin
    http://www.octobreinparis.de

  2. 25. Juli 2018 / 16:17

    Toller Bericht und echt schöne Eindrücke. Würde ich auch am liebsten sofort machen 🙂
    Liebe Grüße,
    Cindy

  3. 25. Juli 2018 / 18:06

    Ich will unbedingt auch mal nach Venedig.
    Generell finde ich Italien bezaubernd. Der Geruch ist der Wahnsinn, die tiefgrünen Fensterläden, das Essen und die Herzlichkeit der Menschen.
    Ich war erst letztes Jahr dort und würde immer wieder hinreisen. Cinqueterre und Mailand haben mir besonders gefallen.

    Liebe Grüße
    Dahi Tamara von Strangeness and Charms

  4. 26. Juli 2018 / 9:19

    Hallo Yvonne,
    wir planen heuer einen Wohnmobilurlaub. Ich glaub Deine Route könnte genau das Richtige für uns sein:)
    Liebe Grüße,
    Rosi

  5. Lara
    26. Juli 2018 / 15:59

    Das ist ein so hilfreicher Beitrag – muss ich mir gleich abspeichern. Italien ist ja generell sehr schön 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Lara

    http://www.verylara.com

  6. 31. Juli 2018 / 12:57

    Vielen Dank für den Beitrag… kommt sehr gelegen, da wir schon für nächstes Jahr planen. Vielleicht dann schon mit eigenem Van.

    Liebst, Elisa

  7. Ildi
    8. August 2018 / 6:32

    Hallo Yvonne,

    ich finde deinen Blogpost super. Du gibt wirklich nutzbare Tipps für zukünftige Reisende, die evtl. mit Wohnmobil das Land bereisen möchten. Du konzentrierst auch auf außergewöhnliche Orte, nicht nur auf Hauptattraktionen, wie Kolosseum in Rom oder Pompei.
    Wir haben auch einen Roadtrip durch Italien gemacht, allerdings wir mit dem Auto. Dazu haben wir einen Artikel geschrieben (https://www.travelsicht.de/vergiss-den-gardasee-unsere-tipps-um-das-echte-italien-zu-erleben/).

    Tolles Blog! Weiter so!

    Liebe Grüße,

    Ildi

  8. Sabine
    12. November 2020 / 9:08

    Das sind doch aber nur 0815-Stationen und keine Geheimtipps, eine Route, die sich jeder anhand der Städtenamen vom Hörensagen und einer Landkarte zusammenbasteln kann. Klar gehören Touri-Highlights auch dazu, aber damit so ein Blogartikel wirklich interessant wird, erwarte ich ein bisschen mehr jenseits der ausgetretenen Pfade. Was ist mit dem ursprünglichen Cilento? Dem zauberhaften Matera? Den Wahnsinnsstränden des Salento? Sardinien?
    Und Juli und August sind entsetzlich teure Reisemonate für Italien, in denen man selbst für einfache Campingplätze stolze Preise zahlt… rund um Ferragosto machen fast alle Italiener Urlaub, sodass Straßen, Strände und Restaurants heillos überfüllt sind. Baden kann man auch von Mai bis September, im Süden oft auch noch im Oktober.

  9. 29. Januar 2021 / 10:32

    Danke für die gute Inspiration! Da nehme ich mir auf jeden Fall was von für den nächsten Italien-Urlaub mit 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wohin gehts als nächstes?

Copyright

Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner