Sapa, Vietnam: Reisfelder und Start der Trekking Tour

Sapa, Vietnam: Reisfelder und Start der Trekking Tour

Hallo meine Lieben, heute gibt es wieder einen neuen Blogpost, diesmal ging es für mich nach Sapa Vietnam zu einer weiteren Trekkingtour. Meine erste Tour habe ich in Thailand gemacht und die Blogposts dazu findet ihr hier und hier. Ist auf jedenfall lesenswert, da ich die 3 schlimmsten Stunden meines Lebens hatte.
Da die Tour am Ende aber doch klasse war, waren die Erwartungen ziemlich hoch.

Sapa, Vietnam: Die Schönheit der Berge

Ich reiste also von Hanoi aus mit dem Nachtbus an, was bedeutet, dass ich null Stunden Schlaf abbekommen habe und so schon am Beginn der Wanderung verdammt müde war. Dort angekommen begrüßten uns Frauen in traditioneller Kleidung. Ich fand es klasse, da ich solche Kleidung noch nie gesehen habe. Leider war ich eine der letzten die vom Besitzer des Hotels abgeholt wurde, sodass ich mir leicht Sorgen gemacht habe, aber sagen wir mal so, der Typ war eher gechillter unterwegs. Er kam auch einmal zu spät, weil er ein Nickerchen gemacht hat.

Sapa, Vietnam: Reisfelder und Start der Trekking Tour

Sapa Vietnam in guter Begleitung

Im Hotel lernte ich dann auch schon zwei Briten, zwei deutsche und eine Gruppe Spanier kennen, mit denen ich die nächsten zwei Tage verbringen sollte. Wir kamen alle sehr gut zurecht!
Nach dem Mittagessen sollte die Tour beginnen und draußen warteten schon unzählige Frauen mit ihren Babys, die uns begleiten wollten. Sie haben sich regelrecht eine Person ausgesucht und sind dann nicht mehr von ihrer Seite gewichen.

Ich fand es super in so einer großen Gruppe loszulaufen und wenn ich mich mal wieder besonders blöd angestellt habe, wurde mir geholfen.

Landschaft

Traumhafte Landschaft

Die Landschaft ist ein Traum, Reisfelder weit und breit! Der Trek war im Vergleich zu meiner andere Tour auch super einfach, daher kamen wir auch schon nach 6 Stunden im Dorf an. Ich erwartete wieder ein Dorf mitten im Nirgendwo, ohne Elektrizität, kein Wlan und Duschen mit Brunnenwasser, jedoch kam alles ganz anders. Es war mehr wie ein Hotel, was mich ehrlich gesagt ziemlich enttäuschte. Das hat mir bei der andere Tour eben so gut gefallen, man hatte kaum was, aber wir haben alle zusammen vor dem Feuer gegessen und einfach den Moment genossen. So hatten wir sogar Wlan…
Später kamen noch 2 Iren dazu, was die ganze Sache um einiges lustiger gemacht hat und somit hatten wir auch noch einen schönen Abend!

Die Frauen begleiteten uns wieder und unser erster Stop war ein riesiger Wasserfall, es war ziemlich beeindruckend, obwohl er auch sehr überfüllt war. Wir legten noch eine Pause in einem Restaurant ein und nun möchte ich etwas thematisieren, was mich wirklich die ganze Zeit an der Tour gestört hat und mir sie irgendwie auch ein wenig kaputt gemacht hat.

Sapa, Vietnam: Reisfelder und Start der Trekking Tour

Sapa, Vietnam Tour: Meine Erfahrung

Überall! Wirklich ÜBERALL haben die Frauen versucht uns jeglichen Scheiß anzudrehen und ich rede hier nicht von Khao San Road in Bangkok oder in der Türkei an jeglichen Stränden, dass man angequatscht wird, sondern es war so krass, dass man regelrecht bedrängt wurde, dann wurden die Babys noch eingesetzt, damit man bloß ein schlechtes Gewissen bekommt und wenn du dann immer noch nichts abgekauft hast, dann werden sie böse. Jeder in der Gruppe hat was gekauft und trotzdem kamen immer mehr Frauen an und bedrängten uns und das wirklich in JEDER Stadt, bzw. in jedem Dorf. Die Krönung war dann am Ende der Tour, als wir in den Bus einsteigen wollten und so Sprüche kamen wie „Ich hab dir geholfen, jetzt hilfst du mir“. Im ersten Blogpost zu der Tour ist auch ein Bild auf dem die Engländerin bedrängt wird. Das ging mir so dermaßen auf die Nerven, weil einem immer wieder ein schlechtes Gewissen gemacht wurde, von wegen „Wir haben ja nichts“.

Sapa, Vietnam: Reisfelder und Start der Trekking Tour

Das kann ja gut und gerne sein, und das tut mir ja auch furchtbar Leid, aber dann Freundlichkeit vorzuheucheln (sie bastelten uns Herzen aus Blättern) und Hilfe nur anzubieten, um im Nachhinein Geld zu verlangen ist auch nicht richtig. Wenn ich was gebe, dann gebe ich weil ich was geben möchte und nicht weil ich dazu genötigt werde.

So, dass musste von meiner Seele. Es hat mich wirklich wahnsinnig gestört, weil es im Nachhinein alles so falsch rüber kam und ich mittlerweile nicht mehr an die schöne Landschaft denke, sondern vielmehr daran wie ich bedrängt wurde.

Möchtest du mehr von meiner Reise nach Vietnam erfahren? Dann habe ich dir hier meine Artikel verlinkt!

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